Weinstadt

Schon 134 Ukraine-Geflüchtete in Weinstadt angekommen

Daniela Romer
Daniela Romer im Bürgerbüro Weinstadt. © Stadt Weinstadt/Leihenseder

Der Ukraine-Krieg und der dadurch ausgelöste Strom an flüchtenden Menschen sind längst auch in Weinstadt angekommen.

Die Stadt hat sich gewappnet so gut es geht: Ein Krisenstab bespricht sich regelmäßig; früh schon hat die Verwaltung außerdem einen Aufruf an die Bürger über die Anmietung von Wohnungen für Geflüchtete geschaltet.

Ausländeramt braucht Luft, um Anträge zu bearbeiten

Infolgedessen haben das Integrationsteam und der Bauhof schon einige Wohnungen vorbereitet. Viele Geflüchtete sind bisher allerdings privat untergekommen.

Mittlerweile sind laut Stadt 134 Menschen aus der Ukraine in Weinstadt angekommen. Das Ausländeramt hat seit kurzem deswegen mittwochs geschlossen: Nur so können die eingehenden Anträge abgearbeitet werden, informiert die Pressestelle.

Stadt stellt Mitarbeiter im Mitteilungsblatt vor

An den anderen Wochentagen sei das Ausländeramt aber weiterhin für alle Bürgerinnen und Bürger mit vorheriger Terminvergabe erreichbar. Termine können laut Stadt entweder telefonisch oder im Internet vereinbart werden.

Um auch die Weinstädter Bevölkerung auf dem Laufenden zu halten, was die Entwicklungen in Sachen Geflüchtete angeht, hat die Stadt nun eine kleine Serie im Mitteilungsblatt gestartet. Darin stellt Weinstadt Mitarbeiter, Hauptamtliche und Ehrenamtliche vor, die sich auf verschiedenen Ebenen auch um die Geflüchteten kümmern.

Menschen kommen oft ohne Sprachkenntnisse 

Der erste Teil der Serie ist diese Woche erschienen. Darin stellt die Stadt Daniela Romer und ihre Mitarbeiter vom Bürgerbüro und Ausländeramt vor. Schon wenige Tage nach dem ersten Angriff der russischen Armee auf die Ukraine seien die ersten Ukrainerinnen und Ukrainer in Weinstadt angekommen und hätten sich hier anmelden wollen, berichtet die Stadt, oft ohne Sprachkenntnisse und mit Urkunden nur in kyrillischer Schrift.

„Das war und ist eine Herausforderung, aber wir machen das Beste daraus“, so Daniela Romer, die das Bürgerbüro mit dem Ausländeramt im Rathaus Beutelsbach leitet, in der Mitteilung der Stadt.

Unterlagen in mehreren Sprachen

„Das braucht alles sehr viel Zeit.“ Inzwischen bekommen die Neuankömmlinge im Bürgerbüro eine fertige Willkommensmappe, die das Integrationsmanagement der Stadt zusammengestellt hat.

Darin ist auch der Antrag auf Aufenthaltserlaubnis in mehreren Sprachen. Damit geht es dann zum Ausländeramt, wo sie eine sogenannte Fiktionsbescheinigung bekommen. „Damit bescheinigen wir ihnen, dass sie einen Antrag auf Aufenthaltserlaubnis gestellt haben, bis dieser genehmigt ist“, erklärt Romer.

Der Ukraine-Krieg und der dadurch ausgelöste Strom an flüchtenden Menschen sind längst auch in Weinstadt angekommen.

Die Stadt hat sich gewappnet so gut es geht: Ein Krisenstab bespricht sich regelmäßig; früh schon hat die Verwaltung außerdem einen Aufruf an die Bürger über die Anmietung von Wohnungen für Geflüchtete geschaltet.

Ausländeramt braucht Luft, um Anträge zu bearbeiten

Infolgedessen haben das Integrationsteam und der Bauhof

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