Weinstadt

Warum der Integrationsbeirat von Weinstadt jetzt "WeiBIM" heißt

strauss  Weinstadt Remstalgymnasium Verabschiedungsfeier des Rektors Strauß am Remstalgymnasium.
Der Vorsitzende des Integrationsbeirats, Hans-Joachim Strauß (Archivfoto). © Benjamin Büttner

Er sei, sagt Hans-Joachim Strauß, „eigentlich kein Freund von Abkürzungen“, aber „WeiBIM“, das sei doch irgendwie „griffig“. „WeiBIM“ steht für „Weinstädter Beirat für Fragen der Integration und Migration“. So soll in Zukunft der Integrationsbeirat von Weinstadt heißen, dem der ehemalige Rektor des Remstal-Gymnasiums seit Sommer des vergangenen Jahres vorsitzt.

Der Namensänderung soll der Weinstädter Gemeinderat am kommenden Donnerstag im Rahmen einer Satzungsänderung grünes Licht geben. Den Sozial- und Kulturausschuss hat das Vorhaben bereits einstimmig passiert.

Eine Motivation: Verwechslungsgefahr mit dem Integrationsverein bannen

In dessen jüngster Sitzung hat Hans-Joachim Strauß Stellung zu den Veränderungen im Beirat bezogen und bestätigt, was auch in der entsprechenden Vorlage der Stadtverwaltung steht: „Der neue Name soll die Große Kreisstadt Weinstadt deutlich hervorheben und den diskriminierungsfreien sowie beratenden Charakter des Gremiums verdeutlichen.“ Außerdem wünscht sich Strauß eine deutlichere Abgrenzung zum Weinstädter „Integrationsverein“, mit dem der Beirat immer wieder verwechselt würde. Den Wiedererkennungswert soll auch ein neues Logo stärken, das aus fünf bunten Figuren besteht, die einen Kreis bilden, und Vielfalt und Diversität in Weinstadt betonen soll.

Im Integrationsrat sind der Oberbürgermeister, jeweils eine Vertretung aus den Vereinen (Sport, Musik, Kultur), den Kirchen, des Integrationsvereins, der Kindergartenträger, der Schulen und neuerdings, wenn der Gemeinderat zustimmt, auch eine Vertretung aus dem Bereich der Familienförderung – namentlich des Familienzentrums der Stadt Weinstadt – stimmberechtigt. Hinzu kommen bis zu acht Mitglieder mit Migrationshintergrund und/oder Fluchterfahrung oder ehrenamtlich Engagierte mit Qualifikation in der Integrationsarbeit aus der Bevölkerung.

2017 für ein gutes Miteinander gegründet

Den Integrationsbeirat gibt es seit 2017. Er wurde durch einen Beschluss des Gemeinderats gegründet. Bisheriger Vorsitzender war Rainer Bliesener, der auch dem Integrationsverein vorsitzt. Die Aufgabe des Beirats ist laut Satzung die Förderung des guten Miteinanders in der Bevölkerung. Der Beirat soll Bindeglied der verschiedenen Kulturen und Nationen in Weinstadt sein und dadurch Informationsaustausch und Netzwerkarbeit ermöglichen.

Er sei, sagt Hans-Joachim Strauß, „eigentlich kein Freund von Abkürzungen“, aber „WeiBIM“, das sei doch irgendwie „griffig“. „WeiBIM“ steht für „Weinstädter Beirat für Fragen der Integration und Migration“. So soll in Zukunft der Integrationsbeirat von Weinstadt heißen, dem der ehemalige Rektor des Remstal-Gymnasiums seit Sommer des vergangenen Jahres vorsitzt.

Der Namensänderung soll der Weinstädter Gemeinderat am kommenden Donnerstag im Rahmen einer Satzungsänderung grünes Licht

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