Weinstadt

Weinstadt: Förderung für Integrationsmanager bis mindestens Ende 2023

Asylunterkunft
Die Asylunterkunft im Heuweg (Symbolfoto). © Benjamin Büttner

Seit Sommer 2017 gibt es in Weinstadt ein Integrationsmanagement: Dieses wird seitdem in Kooperation mit dem Kreisdiakonieverband durchgeführt und im Rahmen des „Paktes für Integration“ des Landes Baden-Württemberg gefördert. Dabei ist eine Vollzeitstelle bei der Stadt angesiedelt, der Kreisdiakonieverband ist mit weiteren zwei Mitarbeiterinnen in Teilzeit (insgesamt 1,25 Stellen) beteiligt. Die aktuelle Förderung vom Land für die Mitarbeiter des Weinstädter Integrationsmanagements läuft Ende 2022 beziehungsweise in der ersten Jahreshälfte 2023 aus. Der Vertrag mit der Kreisdiakonie endet allerdings ebenfalls Ende 2022 und muss verlängert werden. Der Gemeinderat hat nun einstimmig dafür gestimmt, den Integrationspakt bis Ende 2023 zu verlängern.

Land setzt Förderung bis Ende 2023 fort

Hintergrund der Verlängerung ist laut Stadt Weinstadt ein Beschluss des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg: Das Ministerium habe die Kommunen im vergangenen Juli darüber in Kenntnis gesetzt, dass das Integrationsmanagementprogramm um weitere zwölf Monate fortgeführt wird.

Dabei sollen auf Antrag alle derzeit bewilligten, besetzten oder nachbesetzungsfähigen Stellen beziehungsweise Stellenanteile um weitere zwölf Monate verlängert werden können. Die Fördersätze ändern sich jedoch leicht: Statt wie bisher 64 000 Euro pro Vollzeitstelle schießt das Land ab 2023 nur noch 60 000 Euro zu. Das entspreche aber dennoch nahezu einer Vollfinanzierung, so die Stadt Weinstadt in der entsprechenden Beratungsunterlage.

Das Integrationsmanagement habe sich seit 2017 „zum zentralen Element“ bei der Integration Geflüchteter in Weinstadt entwickelt, schreibt die Gemeinde. Im Moment werden demnach knapp 300 Personen aus über 20 Nationen in den Bereichen Bildung, Arbeit, Sprache, Wohnen, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe vom Integrationsteam unterstützt. Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kreisdiakonieverband bewertet die Verwaltung als sehr gut.

Verträge sind schon zweimal verlängert worden

Der jüngste Beschluss des Gemeinderats ist nicht der erste dieser Art: Die Landesförderung für das Integrationsmanagement ist schon zweimal verlängert worden – auf eine Gesamtlaufzeit von insgesamt 60 Monate. Durch die erneute Verlängerung des Integrationspaktes sollen laut Stadtverwaltung die soziale Beratung und Begleitung von Geflüchteten auch zukünftig gewährleistet werden.

Der Verwaltung sei es ein großes Anliegen, dass die Arbeit des Integrationsmanagements fortgesetzt werden könne. Außerdem gibt der Beschluss der Stadt Weinstadt eine gewisse Planungssicherheit. Die Mittel in Höhe von voraussichtlich 90 000 Euro werden im Rahmen der Haushaltsberatungen 2023 beantragt. Es werden dafür 75 000 Euro Förderung vom Land erwartet.

Seit Sommer 2017 gibt es in Weinstadt ein Integrationsmanagement: Dieses wird seitdem in Kooperation mit dem Kreisdiakonieverband durchgeführt und im Rahmen des „Paktes für Integration“ des Landes Baden-Württemberg gefördert. Dabei ist eine Vollzeitstelle bei der Stadt angesiedelt, der Kreisdiakonieverband ist mit weiteren zwei Mitarbeiterinnen in Teilzeit (insgesamt 1,25 Stellen) beteiligt. Die aktuelle Förderung vom Land für die Mitarbeiter des Weinstädter Integrationsmanagements läuft

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