Weinstadt

Weinstadt: Winzerin bietet inklusive Weinwanderungen an

Inklusive Weinwanderung
Birgit Oesterle (links) steuerte Wissenswertes über den Weinbau bei. © Diakonie Stetten

Weinerlebnistouren für alle anzubieten, egal ob mit oder ohne Beeinträchtigung, das ist laut einer Mitteilung der Diakonie Stetten das Ziel der Weinerlebnisführerin und Winzerin Birgit Oesterle.

Im vergangenen Jahr hat sie deshalb an einem Inklusionsbegleiter-Kurs des Netzwerks „Zamma“ teilgenommen und sich zur Inklusionsbegleiterin ausbilden lassen. In Kooperation mit der Fachstelle für Erwachsenenbildung der Diakonie Stetten und dem Inklusionsnetzwerk „Zamma“ wurde dann eine inklusive Weinerlebnistour geplant und durchgeführt.

Regelmäßige Angebote geplant

Dabei führte sie kürzlich eine Gruppe von 19 Menschen mit und ohne Beeinträchtigung durch die Weinberge entlang des Skulpturenpfads in Schnait. Die Teilnehmenden erfuhren dabei laut Mitteilung Wissenswertes und Unterhaltsames über den Weinbau und konnten an mehreren Stationen Wein und alkoholfreie Getränke verkosten.

Dafür bekamen alle Teilnehmenden zu Beginn der Tour einen Weinglashalter zum Umhängen. Hergestellt werden die Halter von Schülern der Theodor-Dierlamm-Schule der Diakonie Stetten.

Diakonie ist beim Deutschen Wandertag dabei

Ein Highlight der Tour war demnach die Möglichkeit, den Weinberg selbst mit einer Hacke zu bearbeiten. Ein Teilnehmer wollte daraufhin gleich im Weinberg anheuern. Für die Zukunft sind laut Diakonie regelmäßig solche inklusive Angebote geplant.

Gewandert wird diesen Sommer auch noch häufig: Für den Deutschen Wandertag 2022 vom 7. bis 22. August im Remstal ist die Diakonie Stetten Inklusionspartner und hat unter anderem 30 Wanderbegleiter geschult, die Menschen mit Behinderung beim Wandertag auf Wunsch begleiten. Wer Lust hat, mit Menschen mit und ohne Behinderung zusammen (auf gut Schwäbisch „zamma“) neue Wege zu gehen, kann außerdem einen der Kurse zum Inklusionsbegleiter besuchen.

Kostenlose Kurse zur Inklusion

Referentinnen und Referenten mit und ohne Behinderung vermitteln dabei Informationen und praktische Tipps zu den Themen „Behinderung“ und „Inklusion“. Ergänzend gibt es Infos und Schnupperangebote, wo und wie man aktiv werden kann. Die Zamma-Kurse werden von der Stiftung Aktion Mensch finanziell gefördert. Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung und Beratung zu den Kursen bei Kursleiterin Marina Cillessen unter 01 52/57 90 48 19 oder per E-Mail unter marina.cillessen@diakonie-stetten.de. Weitere Infos gibt es unter www.zamma-die-inklusionsbegleiter.de.

Viele Partner im Remstal

Zum Inklusions-Netzwerk „Zamma“, das die Fortbildungskurse zum Inklusionsbegleiter unterstützt, gehören laut der Pressemitteilung zahlreiche Organisationen aus dem Remstal.

Zum Beispiel die Volkshochschule Unteres Remstal, Fachstellen für bürgerschaftliches Engagement in Waiblingen, Fellbach, Schorndorf und Weinstadt, die Stadt Weinstadt, die Awo Fellbach, die Bürgerstiftung Kernen, die Volkshochschule Winnenden, die Paulinenpflege Winnenden sowie die Diakonie Stetten.

Weinerlebnistouren für alle anzubieten, egal ob mit oder ohne Beeinträchtigung, das ist laut einer Mitteilung der Diakonie Stetten das Ziel der Weinerlebnisführerin und Winzerin Birgit Oesterle.

Im vergangenen Jahr hat sie deshalb an einem Inklusionsbegleiter-Kurs des Netzwerks „Zamma“ teilgenommen und sich zur Inklusionsbegleiterin ausbilden lassen. In Kooperation mit der Fachstelle für Erwachsenenbildung der Diakonie Stetten und dem Inklusionsnetzwerk „Zamma“ wurde dann eine

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