Weinstadt

Wohngebiet Furchgasse in Weinstadt-Schnait: Mehr Spielraum beim Hausbau

Schnait
Am Ortsrand von Schnait wird ein neues Wohngebiet entstehen. © Gabriel Habermann

Häuslebauer im Neubaugebiet Furchgasse am Ortsrand von Schnait werden beim Ausbau ihrer Obergeschosse einen größeren Spielraum haben als zunächst geplant. Das hat die Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend (15.7.) ergeben.

Der Bebauungsplan für die Furchgasse war zuletzt Anfang Juli im Technischen Ausschuss diskutiert worden. Manfred Siglinger (GOL) hatte damals moniert, die Regelung zu den Dachgauben sei „deutlich zu restriktiv“, Potenzial für mehr Wohnraum werde nicht genutzt. Außerdem kritisierten Siglinger und seine Fraktionskollegin Doris Groß, dass Solaranlagen auf Nebengebäuden – zum Beispiel Carports und Garagen – nicht zugelassen werden sollten. Die Stadtverwaltung hat die Vorgaben daraufhin noch einmal überarbeitet.

Deutlich größere Dachgauben erlaubt 

Wie der stellvertretende Leiter des Stadtplanungsamts, Dennis Folk, in der Jahnhalle berichtete, sollen nun doch deutlich größere Dachgauben zulässig sein, und zwar nicht mehr nur als Schleppgauben, sondern auch als Flachdachgauben. „Die Gesamtlänge der Dachgauben darf 60 Prozent der Trauflänge des Hauptdaches nicht überschreiten“, heißt es jetzt im Textteil des Bebauungsplans. Anfang Juli war die Gesamtlänge noch auf 40 Prozent beschränkt gewesen. Auch die Mindestabstände der Dachaufbauten bzw. -einschnitte zu den Außenwänden wurden in der aktualisierten Version verringert.

Fotovoltaik auch auf Garagen und Carports möglich

Zudem sollen auch auf Nebengebäuden Fotovoltaikanlagen zulässig sein. Anfang Juli hatte die Vorgabe noch gelautet: Dachbegrünung ja, haustechnische Anlagen nein. In der aktualisierten Version des Bebauungsplans, dessen Auslegung jetzt einstimmig beschlossen wurde, heißt es jetzt: „Auf den begrünten Flachdächern von Garagen und Carports sowie auf Dächern von Nebenanlagen sind haustechnische Anlagen wie Fotovoltaik und Solarthermieanlagen bis zu einer maximalen Gesamthöhe von 0,5 m gemessen von der Dachoberkante zulässig.“

Die Stadträte freuten sich am Donnerstagabend, dass ihre Anregungen aufgenommen wurden. Stadtplaner Dennis Folk bedankte sich im Gegenzug, „dass die Diskussion so wertvoll war im TA“.

Häuslebauer im Neubaugebiet Furchgasse am Ortsrand von Schnait werden beim Ausbau ihrer Obergeschosse einen größeren Spielraum haben als zunächst geplant. Das hat die Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend (15.7.) ergeben.

Der Bebauungsplan für die Furchgasse war zuletzt Anfang Juli im Technischen Ausschuss diskutiert worden. Manfred Siglinger (GOL) hatte damals moniert, die Regelung zu den Dachgauben sei „deutlich zu restriktiv“, Potenzial für mehr Wohnraum werde nicht genutzt.

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