Weinstadt

Zum Schulbeginn: Weinstadt nimmt Verkehrssünder ins Visier

Blitzer Weinstadt
Auch Geschwindigkeitskontrollen kündigt die Stadt an. © Benjamin Büttner

An diesem Montag (14.09.) beginnt das neue Schuljahr. Die Stadt Weinstadt ruft deswegen alle Verkehrsteilnehmer zu Vorsicht und Rücksicht vor allem im Bereich von Kindergärten und Schulen auf – und setzt auf verstärkte Kontrollen.

So werde der Vollzugsdienst der Stadt in Zusammenarbeit mit der Polizei verstärkt um Schulen und Kindergärten Präsenz zeigen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus, auch um auf die Gefahren, die durch sogenannte Elterntaxis verursacht werden, hinzuweisen. Insbesondere auf Gehwegen, Zebrastreifen, verkehrsberuhigten Bereichen und beim Parken in zweiter Reihe, sollen Verwarnungen auch bei kurzzeitigem Verlassen des Fahrzeuges ausgesprochen werden. Gerade der Bring- und Abholverkehr an Schulen verursache oft gefährliche Situationen für die Kinder. Die Verwarnungen seien ganz bewusst gebührenpflichtig, um ein Umdenken bei den Verkehrsteilnehmern zu erzielen, heißt es aus dem Rathaus: „Es stehen an allen Schulen und Kindergärten ausreichend Parkmöglichkeiten außerhalb des Schulbereiches zur Verfügung.“

Flankierend zu dieser Überwachung, sollen vermehrt Geschwindigkeitskontrollen vor Schulen durchgeführt werden. Diese werden laut Verwaltung auch auf Tempo 30-Zonen sowie auf Wohngebiete in Schulnähe ausgedehnt.

Appell an alle Verkehrsteilnehmer

Die Gefahren im Straßenverkehr seien vielfältiger Art und hingen davon ab, ob man Fußgänger oder Radfahrer ist, im sogenannten Elterntaxi – also im Pkw –mitfährt, oder den Schulbus beziehungsweise öffentliche Verkehrsmittel benutzt. Die Zahl der Schulwegunfälle könne nur reduziert werden, wenn alle Beteiligten und Institutionen sich um eine höhere Rücksichtnahme und Verkehrssicherheit bemühten.

„Die Teilnahme am Straßenverkehr mit all seinen Risiken ist ein Stück Lebenserfahrung, die unsere Kinder mit dem Schulbeginn machen müssen. Dabei brauchen sie die Hilfe aller Beteiligten, der Eltern und Lehrer ebenso wie der anderen Verkehrsteilnehmer“, so die Weinstädter.