Welzheim

Alle Termine für den Welzheimer Impftruck sind vergeben

Impftruck
Der Impftruck kommt nach Welzheim. © Gabriel Habermann

Am Freitag um 18.30 Uhr hat die Stadtverwaltung die Information über die Möglichkeit der Impfung vor Ort über die städtischen Kommunikationskanäle sowie über die Online-Ausgabe der Welzheimer Zeitung veröffentlicht. Es waren vor diesem Zeitpunkt keine Termine vergeben, niemand hatte einen Vorsprung. Bereits am Samstag kurz vor Mittag waren alle online buchbaren Termine vergeben. Über das Wochenende haben städtische Mitarbeiter bereits eine erste Sichtung über die Impfberechtigung dieser 160 Termine vorgenommen. Ergebnis: Um die 40 angemeldete Personen sind nicht berechtigt, ein hoher Wert, der in dieser Größenordnung nicht vorhersehbar war. Dies sind etwa Menschen unter 80 Jahren, solche, die ihren Wohnort nicht in Welzheim haben, und andere Konstellationen.

Am Montag ab 8.30 Uhr nahmen drei Mitarbeiter des Rathauses parallel die Telefonate für die weiteren 80 Impftermine entgegen. Die städtische Telefonanlage hat hardwareseitig acht Anschlüsse, diese waren zeitweise deutlich überzeichnet. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für diese Begrenzungen in den technischen Möglichkeiten. Die etwa 40 online von nicht berechtigten Personen gebuchten Termine wurden online wieder verfügbar gemacht und auch vereinzelt nochmals digital gebucht. Nach erfolgter Vergabe der 80 Telefontermine wurden die zu diesem Zeitpunkt noch freien Termine ebenfalls von den städtischen Mitarbeitern zugeteilt.

Am Montagnachmittag waren damit alle 240 Termine belegt und darüber hinaus zur Sicherheit noch die Daten von 15 weiteren Personen entgegengenommen. Die städtische Telefonnummer wurde mit einer entsprechenden Bandansage geschaltet, die Anmeldung für die Bürgerschaft ist damit beendet.

Im weiteren Verfahren wird nun durch das Rathaus die Prüfung der Impfberechtigung auch für die erst kürzlich terminierten Impflinge durchgeführt. Dabei ist nicht auszuschließen, dass noch vereinzelt Rest-Termine frei werden. Nachdem es sich aber nur um sehr wenige Termine handeln dürfte, macht es keinen Sinn, diese öffentlich zu vergeben.

Stattdessen werden diese vergeben an Menschen, die bisher bereits auf der Warteliste der Stadt für die Unterstützung der Terminvereinbarung beim Impfzentrum standen. Diese wurden zunächst auf die Online- bzw. Telefon-Terminierung verwiesen, wie alle anderen Bürger auch. Für diese restlichen Termine in der dritten Runde wird aber in Ermangelung anderer Kriterien auf diese Personen zugegriffen, damit wirklich alle 240 Impfdosen vergeben werden können.

Für den Fall, dass einzelne Impflinge beim Termin selbst nicht erscheinen sollten, wurde über die Telefon-Anmeldung auch noch eine Anzahl von 15 Personen aufgenommen, die bereit wären, kurzfristig einzuspringen. Ziel der Stadt ist einerseits, dass eine möglichst große Chancengleichheit besteht bei der Vergabe der Impftermine. Dies ist angesichts der Kurzfristigkeit der Aktion kein Ziel, das vollständig erreichbar ist, einfach weil bereits die Zeit für den Postlauf der Anschreiben nicht mehr ausreichend war. Andererseits sollten aber auch in jedem Fall alle 240 Dosen vor Ort verimpft werden.