Welzheim

Baumfällungen im Welzheimer Stadtpark sind unumgänglich

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Das Bild des Welzheimer Stadtparks wird sich nach den Baumfällungen sehr verändern. © Ralph Steinemann Pressefoto

Drei Eichen müssen weichen – aus Schutzgründen müssen sie in nächster Zeit gefällt werden. Die Standsicherheit sei nicht mehr gewährleistet, so der stellvertretende Stadtbauamtsleiter Jan Wölfl. Aktuell läuft die Suche nach einem Unternehmer, der dann zwei bis drei Tage am Stück zu Werke gehen soll. Die Sicherheit im Park ist ein wichtiges Gut. Aus Verkehrsschutzgründen schickt die Stadt darum turnusmäßig einen Gutachter los, um nach den Bäumen zu schauen. Das Ergebnis der letzten Begehung macht jetzt die Fällung von drei Bäumen erforderlich. Der Baumprüfer habe massive Trockenschäden und Pilzbefall festgestellt. Bei der Stieleiche im nördlichen Eingangsbereich war bereits ein Hauptast abgebrochen.

Der rund zwölf Meter lange Ast sei der Länge nach gebrochen und an einem Stück auf den Weg gefallen. Verschwinden werden neben der Stieleiche zwei amerikanische Eichen – eine steht am Fußweg zwischen dem Nordeingang und dem Pavillon, die andere direkt am Pavillon. Auch bei ihnen macht der Gesamtzustand die Fällung erforderlich. Das Alter der Bäume wird auf 90 bis 120 Jahre geschätzt.

Für die angrenzenden Wohnhäuser besteht keine Gefahr

Begonnen wird mit den Fällarbeiten, sobald die „geeignete Fachfirma“ gefunden ist, schreibt Wölfl auf Nachfrage der Welzheimer Zeitung. Vorgesehen ist, die Bäume mit dem Hubsteiger und Klettertechnik zu entfernen. Für die angrenzenden Wohnhäuser und Gebäude bestehe keine Gefahr, da die Bäume schrittweise abgetragen werden. Während der Arbeiten kommen auch Kettensägen zum Einsatz, wodurch mit einem für diese Arbeiten üblichen Lärmaufkommen zu rechnen ist.

Laut Planung sollen noch im Herbst 2021 oder spätestens im Frühjahr 2022 Bäume nachgepflanzt werden. Welche Baumart den Baumbestand wieder anwachsen lassen soll, stehe noch nicht fest. Ein Nachpflanzkonzept für das Stadtgebiet und den Stadtpark werde derzeit ausgearbeitet. Es soll nach der Sommerpause durch den Gemeinderat beschlossen werden. Abgestimmt wird die Fällung derzeit auch in naturschutzlicher Sicht: Nach Kenntnisstand der Gemeinde sei die Brutzeit abgeschlossen. Bei einer Drohnenbefliegung der Bäume seien keine Anzeichen für brütende Vögel festgestellt worden. Die Kosten der Aktion belaufen sich nach Auskunft des Stadtbauamts auf 6000 bis 7000 Euro.

Drei Eichen müssen weichen – aus Schutzgründen müssen sie in nächster Zeit gefällt werden. Die Standsicherheit sei nicht mehr gewährleistet, so der stellvertretende Stadtbauamtsleiter Jan Wölfl. Aktuell läuft die Suche nach einem Unternehmer, der dann zwei bis drei Tage am Stück zu Werke gehen soll. Die Sicherheit im Park ist ein wichtiges Gut. Aus Verkehrsschutzgründen schickt die Stadt darum turnusmäßig einen Gutachter los, um nach den Bäumen zu schauen. Das Ergebnis der letzten Begehung

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