Welzheim

„Click & Meet“: Wie der erste Tag für Welzheimer Einzelhändler verlaufen ist und warum

Wiedereröffnung
Herzliche Begrüßung. © Gabriel Habermann

„Es ist sehr, sehr ruhig. Aber ich denke immer, das ist der Anfangsstart. Das wird auch wieder besser“, sagt Christine Höfer vom Schuhhaus Höfer über den gestrigen ersten Tag, an dem die Einzelhändler nach dem „Click & Meet“-Modell ihre Geschäfte wieder für die Kunden öffnen durften. Das aber mit Auflagen.

Mancher Kunde wartet noch, ob die Infektionszahlen weiter sinken, damit der Test nicht mehr nötig ist

Man braucht einen aktuellen Nachweis über einen negativen Corona-Test oder den Impfpass für vollständig Geimpfte oder den Nachweis, von Corona genesen zu sein, um in den Geschäften einzukaufen. Und sollte seinen Besuch anmelden. Mancher Kunde, meint Christine Höfer, wartet noch, ob die Infektionszahlen weiter sinken, damit er den Test dann nicht mehr braucht. „Viele Faktoren müssen zusammenspielen“, weiß Christine Höfer. Derzeit sei kein Sommerwetter, „wo die Leute extrem Bedarf haben für irgendwas“, außerdem gelinge eine Wende nicht von heute auf morgen. Sie bleibt optimistisch.

Wiedersehen mit den Kunden hat Freude gemacht

„Heute war es sehr ruhig. Heute kann man noch nicht so wirklich ein Resümee ziehen“, berichtet auch Juliane Munz vom Fachhaus Munz. Die Kunden, die in das Haushaltswaren- und Spielwarengeschäft kamen, hätten sich an die Regeln gehalten, wobei es für Juliane Munz ungewohnt war, Nachweise anzuschauen. Das Wiedersehen mit den Kunden habe Freude gemacht, auch die Kunden seien froh gewesen, dass sie wieder hereinkommen und sich umschauen konnten.

Test hält manchen vom Ladenbesuch ab

„Es war noch sehr verhalten“, schätzt Heiderose Seiz den gestrigen Freitag in ihrem Lederwarengeschäft ein. Wenn die Leute einen Test brauchen, würde das doch manchen abhalten, hat sie den Eindruck. Einige würden sich überlegen, mit dem Ladenbesuch noch zu warten, bis die Infektionszahlen so niedrig sind, dass sie keinen Test mehr brauchen. Heiderose Seiz bietet auch weiterhin „Click & Collect“ an und will warten, wie „Click & Meet“ weiter angenommen wird. Sie hofft, dass die Infektionszahlen unter die Inzidenzzahl von 50 sinken oder die Impfungen schnell vorankommen.

Kunden wissen mitunter nicht, was jetzt gilt, Auflagen werden als kompliziert empfunden

In der Boutique Aida ist der erste Tag mit „Click & Meet“ auch eher ruhig verlaufen. „Die Kundinnen waren begeistert, dass wieder offen war“, so Aida Buchner. Viele hätten gedacht, dass normal wieder geöffnet sei. „Aber das ist es nicht.“ So musste die Boutique-Betreiberin viel erklären. Die Kunden wüssten mitunter nicht, was jetzt gilt, die Auflagen würden als kompliziert empfunden. „Ich komme, wenn alles wieder normal ist“, auch das hat Aida Buchner gehört.

„Es ist sehr, sehr ruhig. Aber ich denke immer, das ist der Anfangsstart. Das wird auch wieder besser“, sagt Christine Höfer vom Schuhhaus Höfer über den gestrigen ersten Tag, an dem die Einzelhändler nach dem „Click & Meet“-Modell ihre Geschäfte wieder für die Kunden öffnen durften. Das aber mit Auflagen.

Mancher Kunde wartet noch, ob die Infektionszahlen weiter sinken, damit der Test nicht mehr nötig ist

Man braucht einen aktuellen Nachweis über einen

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