Welzheim

Corona erleichtert die Integration im Welzheimer Wald natürlich nicht

Betreuer
Denise Frank hilft geflüchteten Menschen mit ihrem Team bei der Integration in Welzheim und der Umgebung. © Rainer Stütz

Das Thema Integration ist in Welzheim weiterhin sehr wichtig. Auch wenn die Stelle des Integrationsbeauftragten für den Welzheimer Wald (Welzheim, Alfdorf, Kaisersbach) nicht mehr neu besetzt wird, umso mehr werden die Aufgaben neu verteilt. „Wir werden das Thema Integration weiter mit der nötigen personellen und fachlichen Kompetenz abdecken“, bestätigt Welzheims Bürgermeister Thomas Bernlöhr.

Da es aber 2021 eventuell zu Veränderungen kommen kann, welche Stellen in diesem Bereich noch bezuschusst werden, werde zunächst auf den Integrationsbeauftragten verzichtet. „Dafür wird aber Denise Frank in ihrer neuen Tätigkeit als Sachgebietsleiterin sich unter anderem um Soziales und die Integration kümmern, zusammen mit den Integrationsmanagern“, so Bernlöhr. Derzeit sind somit drei Integrationsmanagerinnen in Welzheim tätig: Denise Frank, Nadine Quel (beide angestellt bei der Stadt Welzheim) und Rina Pantou (angestellt über den DRK-Kreisverband Waiblingen). Unterstützt werden sie durch den Übersetzer Makwan Sofi, der auf geringfügiger Basis bei der Stadt Welzheim angestellt ist, und bis zum 31. Mai 2020 durch den Integrationsbeauftragten Giovanni Deriu. Somit verfügt der Bereich Integration in Welzheim aktuell noch über 1,55 Vollzeit-Stellen.

„Sollte es wieder einen Mehraufwand geben und wir die Rückmeldung bekommen, dass es eine weitere Vollzeitstelle benötigt, werden wir sicher miteinander sprechen und Lösungen finden“, erklärt der Welzheimer Schultes.

Corona erschwert Kommunikation

Die Arbeit im Bereich Integration verläuft sehr gut, meint zudem Denise Frank. Im dritten Sachstandsbericht Integration heißt es unter anderem: „Nach wie vor lag 2019 der Fokus auf der Begleitung der Geflüchteten durch die Integrationsmanager bei Personen in städtischen Anschlussunterbringungen und mit einer guten Bleibeperspektive oder mit Anerkennung oder subsidiärem Schutz. Für diese Personen wurde in der Regel ein individueller Integrationsplan erstellt. Aber auch Geflüchtete, die bereits mit einer guten Bleibeperspektive in einer privaten Wohnung lebten, wurden durch das Integrationsmanagement unterstützt. Im gesamten Jahr 2019 dokumentierten die Integrationsmanager in Welzheim insgesamt 1243 Beratungsgespräche. Davon wurden 899 Gespräche mit Familien und 338 Gespräche mit Einzelpersonen (volljährige Single-Männer und Frauen) geführt. Insgesamt nahm die Anzahl an Beratungsgesprächen ab (Vorjahr: 1467), oftmals stieg jedoch die Komplexität der Inhalte dieser Beratungsgespräche.“

Mögliche Zuweisungen der nächsten Jahre können zum heutigen Stand in Welzheim laut Denise Frank untergebracht werden, ohne dass weitere bauliche Maßnahmen notwendig seien. Wie in allen Bereichen stelle die aktuelle Corona-Pandemie auch für den Bereich Integration aber eine neue Herausforderung dar.

„Persönliche Kontakte zu Geflüchteten müssen auf ein Minimum beschränkt werden, Hilfeleistungen erfolgen digital oder altmodisch per Post und telefonisch. Durch den coronabedingten Ausfall der Integrations-/Sprachkurse und durch angeordnete Kurzarbeit bei bereits berufstätigen Geflüchteten wird der Weg der Integration wieder etwas gehemmt“, äußert sich Denise Frank.

Das Thema Integration ist in Welzheim weiterhin sehr wichtig. Auch wenn die Stelle des Integrationsbeauftragten für den Welzheimer Wald (Welzheim, Alfdorf, Kaisersbach) nicht mehr neu besetzt wird, umso mehr werden die Aufgaben neu verteilt. „Wir werden das Thema Integration weiter mit der nötigen personellen und fachlichen Kompetenz abdecken“, bestätigt Welzheims Bürgermeister Thomas Bernlöhr.

Da es aber 2021 eventuell zu Veränderungen kommen kann, welche Stellen in diesem Bereich

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