Welzheim

Der Blutmond etwas blutarm

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Rund 400 Himmelsgucker versammelten sich bei der Welzheimer Sternwarte © ZVW/Peter Schwarz
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Na, wo isser denn? Kinder auf Mondsuche. © ZVW/Peter Schwarz
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Der Blutmond wirkte durch den Dunst ein bisschen blutarm. © ZVW/Peter Schwarz

Kupferrot hätte er schimmern sollen, als er in den Erdschatten eintauchte, ein Blutmond hätte es sein sollen – und dann: die längste Mondfinsternis in diesem Jahrhundert! Die Sternwarte Welzheim war am Freitagabend Treffpunkt für rund 400 Himmelsgucker. Allein, Wolkendunst vernebelte ihnen die meiste Zeit das Schauspiel, der Mond ließ sich zunächst nur ab und zu schemenhaft blicken. Venus, Jupiter und Saturn hingegen waren als leuchtende Sterne klar zu sehen - und dann, gegen 22.30 Uhr, stellte sich doch noch sowas wie ein Aha-Erlebnis ein: Der Mond gewann deutlichere Kontur, und auch der Mars war zu erkennen.