Welzheim

Endspurt beim Weihnachtswald in Welzheim: Letzte Chance an diesem Sonntag (09.01.)

Weihnachtswald Welzheim
Geschmückte Bäume im Weihnachtswald. © Mathias Ellwanger

„Einen solch zauberhaften Weihnachtswald haben wir noch nie erlebt. Großes Lob an alle Beteiligten“, schreiben Anneliese und Heinz aus Dettingen an der Teck. „Ihr habt uns ein Megalachen ins Gesicht gezaubert“, schreibt eine weitere Familie. „Es war schön, mal wieder selber zum Kind zu werden“, eine dritte. Und Ben bezeichnet ihn als „sehr schön“ und „großes Abenteuer“.

Die vielen Einträge im Gästebuch des Welzheimer Weihnachtswaldes, sie sprechen eine klare Sprache. Wie im vergangenen Winter ist es den Naturparkführern Manfred Krautter und Walter Hieber auch diesmal gelungen, viele Eltern zufrieden und noch mehr Kinder glücklich zu machen.

Naturparkführer ist begeistert, wie der Weg angenommen wird

Auch Hieber selbst lächelt, jetzt da der Endspurt ansteht, und er beim Gang durch den Tannwald die vielen geschmückten Nadelbäume sieht: „Es begeistert mich, wenn man sieht, wie es wächst.“ Und weil manche erst beim Gang durch den knapp drei Kilometer langen Weg bemerken, dass sie sich selbst an der Aktion beteiligen können, käme es nicht selten vor, dass sie ein zweites Mal kommen, erzählt der Naturparkführer – nur dann eben mit Christbaumschmuck zum Dekorieren. Besonders schön findet er, dass nicht nur gekaufte Kugeln an den Bäumen hängen, sondern auch das ein oder andere Selbstgemachte.

Seitdem der Weihnachtswald im Dezember offiziell eröffnet wurde, hat Hieber viele Stunden auf dem Weg verbracht. Ein-, manchmal auch zweimal pro Tag ist er die gesamte Strecke abgelaufen, hat nach dem Rechten gesehen, Zuckerstangen an den Baum gehängt (insgesamt 2700 werden es am Ende gewesen sein), an die zehn Kilo Walnüsse für die Nussknacker und rund 1000 Bastelbeutel für den Nachhauseweg bereitgestellt.

Kaum Vandalismus, dafür viel Kinderfreude

Die erste gute Nachricht: Vandalismus hat es so gut wie nicht gegeben. Obwohl dieses Mal deutlich mehr Bäume entlang des Weges geschmückt wurden. Lediglich der Korb mit den Bastelsachen war ab und an verschwunden, tauchte aber stets wieder auf. Da habe ihn wohl jemand necken wollen, vermutet Hieber.

Die zweite gute Nachricht: Alle Spielstationen wurden auch tatsächlich bespielt. Nicht selten habe er von weitem schon singende Kinder an der Weihnachtsliederstation gehört. Auch die Eisenbahn in der Schutzhütte wurde mehrfach umgebaut – und wer den Weg an einem schönen Sonntag besucht hat, weiß, dass tatsächlich viele Kinder ihre Freude daran hatten. „Die ist richtig bespielt worden“, freut sich der Naturparkführer.

Zu guter Letzt sei es aber auch der Wald selbst, der gut ankomme, so Hiebers Eindruck. „Man kann hier viel machen, auch wenn die Installationen bald weg sind“, deshalb sei die Weihnachtsaktion aus seiner Sicht auch nachhaltig.

Bereits die ersten Nachahmer der Aktion

Dass es im Welzheimer Stadtwald weihnachtlich zugeht, hat sich längst herumgesprochen und inzwischen auch den ein oder anderen Nachahmer gefunden, „teils mit den exakt gleichen Stationen“. Wo genau, das wird an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Sollte es den Weg im kommenden Jahr wieder geben, werde das Konzept noch einmal grundlegend überarbeitet.

Wer es noch nicht selbst gesehen hat oder erneut sehen will: Bis Sonntag lässt sich der Weihnachtswald noch besuchen. Kommende Woche werden Hieber und Krautter die Kugeln einsammeln, die Stationen abbauen und alles einlagern, was sich noch einmal verwenden lässt.

Was Walter Hieber dieses Jahr noch vorhat

Dann stehen auch schon die nächsten Projekte für die Naturparkführer an. Der Mühlenwanderweg soll im Laufe des Jahres auf Vordermann gebracht werden. Vor kurzem ging der Förderantrag ein, jetzt geht es an die Planung. „Wir möchten den Weg attraktiver machen. Denn er entspricht nicht mehr den heutigen Ansprüchen der Wanderer“, so Hieber. Außerdem wollen weitere Premiumwanderwege im Schwäbisch-Fränkischen Wald erschlossen werden.

Für kommenden Winter hofft er, dass Corona nicht mehr das bestimmende Thema und der Advent im Park wieder möglich sein wird. Pandemiebedingt ist der naturnahe Weihnachtsmarkt im Welzheimer Stadtpark zwei Jahre in Folge ausgefallen. In welcher Form der Weihnachtswald dann wiederkommt, das muss sich erst noch zeigen.

Info

Der Weihnachtswald in Welzheim hat seinen Startpunkt beim Tannwald-Parkplatz und führt über die Mammutbäume und den Göckelersturm über die Bahngleise zurück in den Stadtpark.

„Einen solch zauberhaften Weihnachtswald haben wir noch nie erlebt. Großes Lob an alle Beteiligten“, schreiben Anneliese und Heinz aus Dettingen an der Teck. „Ihr habt uns ein Megalachen ins Gesicht gezaubert“, schreibt eine weitere Familie. „Es war schön, mal wieder selber zum Kind zu werden“, eine dritte. Und Ben bezeichnet ihn als „sehr schön“ und „großes Abenteuer“.

Die vielen Einträge im Gästebuch des Welzheimer Weihnachtswaldes, sie sprechen eine klare Sprache. Wie im

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