Welzheim

„KunstSinnFestival“ in der Laufenmühle

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Erlebniswochenende im Erfahrungsfeld der Sinne. © Benjamin Beytekin
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Erlebniswochenende im Erfahrungsfeld der Sinne. © Benjamin Beytekin

Welzheim. Vom Wetterglück heimgesucht wurde das „KunstSinnFestival“ in der Laufenmühle, das passenderweise das „Glück“ zum Motto hatte. Dem Besucher fehlte es an nichts für ein paar glückliche Stunden.

Ganz besondere Glücksboten sind Macao & Cosmage. Die Performance-Künstler streifen den Tag über mit ihrem kleinen Bauchladen-Theater „La Soupe Cie“ über das Gelände. Wo sie Station machen, kann das Glücksempfinden nicht weit sein, denn ihr Walking Act ist ein hörbarer Weg zum Glück: Wer sich einen der überschaubar zahlreichen Kopfhörer ergattern kann, bekommt, von Klaviermusik begleitet, die nostalgische Geschichte von Macao & Cosmage erzählt – eine Parabel aufs kleine Glück im alltäglichen, vermeintlich banalen Leben, das oft übersehen wird beim Trachten nach den vermeintlich größeren Glücksmomenten.

Für die Erkenntnis, dass die Glückssuche im Kleinen gelingen kann, muss man sich nur auf dem Gelände umsehen und in die Gesichter der vielen lächelnden Besucher schauen. Auch die Veranstalter strahlen – über das Wetterglück. „Besser geht’s wohl wirklich nicht“, freut sich Dieter Einhäuser bei einem Rundgang über das Festgelände, das sich bereits mittags mit Gästen zu füllen beginnt. Das Erfahrungsfeld der Sinne zieht ja ohnehin ganzjährig Tausende von Besuchern an, bei diesem Traumwetter wäre es auch ohne Fest erfahrungsgemäß belebt. Dazu kommt nun noch die fantastisch organisierte Festmeile mit vielen Mitmach-Angeboten, Kunsthandwerkermarkt und einem Zelt mit Bastelangeboten für kreative und gern mit dem Holzhämmerchen hantierende Kinder.

Das Programm ist mit nur einem Rundgang kaum zu schaffen

Im Glück sind auch die, die mit dem Fahrrad kommen und dem Parkplatzsuchverkehr entrinnen. Auch Wanderer sieht man, lächelnd und in gelöster Stimmung, herumbummeln. Es ist bunt und überall voll, Trommelklänge begrüßen den Besucher beim Aufstieg zum Festgelände. Ein Stocktanz-Künstler lässt im Sonnenschein vor traumhafter Kulisse aus gefärbtem Herbstlaub die Stäbe nach japanischem Vorbild kreisen. Die Sonne scheint wie an einem Sommertag, viele tragen T-Shirts statt Jacke. Das tagfüllende Programm ist kaum zu schaffen bei einem einzigen Rundgang: Vorführungen auf der Musikbühne, Taschen- und Schmuckstände, Klang-Massage und die Modenschau, bei der 16 Menschen mit Behinderungen in zwei Durchgängen zu Klängen von Shakira, Helene Fischer und Mark Forster aktuelle Mode von Peter Hahn liebenswert, lauffreudig und lustig präsentieren.

Die Kinder sind im Glück, wenn sie ein Stück Seil an zwei Holzstöcken in ein Bad aus Spülmittel und Kleister tauchen und anschließend Riesen-Seifenblasen schweben lassen, die sich in der Sonne mehrfarbig spiegeln. In Mitmach-Laune sind Kinder und Erwachsene auch beim Filzen und Töpfern, sie stellen Papier, Ketten und Parfüm her. Beim Korbflechten sitzen sie auf Stroh-Hockern, die Wachs-Windlichter stellen sie sitzend auf Holzklötzen her. Der Rohstoff für die Lichter sind unzählige „Wasserbomben“, die mehrmals in gefärbtes Naturwachs getaucht werden, bis die Haut hart wird. „Unter Wasser wird dann das Wasser aus dem Ballon rausgelassen, die Ballonhälfte mit Sand gefüllt, Teelicht rein, fertig“, werden die Teilnehmer eingewiesen.

Die Glückshormonproduktion wird angekurbelt beim Essensangebot, das von indischen Samosas über heimische Grillwurst, orientalische Rote-Linsen-Suppe mit Kürbis bis zu selbst gebackenen Kuchen und Torten reicht. Zum Ausklang des Fests glüht die Feuerkugel kräftig rot und orange und ist ein zusätzlicher herbstlicher Farbtupfer in diesem an Sinneseindrücken reichen Fest.

So viel Wetterglück hatten die Organisatoren, dass sogar Schattenplätze begehrt waren.


Grenzenlose Musik und eine Modenschau

  • Musik kam von „Mariposa“ aus Hannover, „Grenzgänger“ aus Ravensburg und vom Basler Ensemble Libert mit seinem Programm „A bissele Glik“: Junge Stimmen und ein hochkarätiges Instrumental-Ensemble singen mit ihren jiddischen, arabischen, persischen, türkischen und hebräischen Liedern Mauern nieder, bringen Menschen in Verbindung und nutzen die Kunst als Mittel, Brücken zu schlagen, zwischen Israelis und Palästinensern, der arabischen Welt.
  • „Hervorzuheben war der junge marokkanische Musiker und Schauspieler Yasin el Harrouk, der mit seiner Djembe Lieder von der Rückkehr zu Liebe und Vernunft erzählt. Das Ensemble und er trafen sich eher zufällig, aber ergänzen sich wunderbar“, schreibt Daniela Doberschütz, Presseverantwortliche vom Eins+Alles.
  • Die Modenschau ist ein Azubi-Projekt von Peter Hahn: Drei angehende Kauffrauen für Büromanagement und eine Einzelhandelskauffrau organisierten die Schau, bei der behinderte Menschen Mode präsentieren, zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit der Christopherus-Lebens- und Arbeitsgemeinschaft.
  • Die Namen der beteiligten betreuten Menschen von Christopherus: Lore Huber, Marc Feuchter, Jasmin Fürlinger, Sandra Funke, Andrea Hippler,, Anja König, Paula Ginthör, Ruth Koransky, Freya Cleff, Sonja Mühlthaler, Philipp Schmitt, Thomas Pfund, Thomas Vogel, Monika Pollotzek, Angelika Grey, Almuth von Dollhopf, Bernd Pawlitschko und Moritz Widmaier.