Welzheim

Limes-Gymnasium in Welzheim: Aufbruch ins digitale Zeitalter mit 25 neuen Computern

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Das Limes-Gymnasium hat 25 PCs als Spende von der Zürich-Versicherung, Generalagentur Rainer Kneller erhalten. Auf dem Bild von links im Computerraum: Bürgermeister Thomas Bernlöhr, die Schüler Dominik Mayländer und Robin Wenz, Lehrerin Edeltraud Grassmann und Rainer Kneller von der Zürich-Versicherung. © Benjamin Büttner

Das Welzheimer Limes-Gymnasium ist inzwischen für die digitale Zukunft gut gerüstet. In den vergangenen Wochen und Monaten wurde die PC-Ausstattung deutlich verbessert. Hinzu kam nun noch rechtzeitig vor dem verschärften Lockdown eine Spende von 25 hochwertigen Computern der Zürich-Generalagentur Rainer Kneller. Da durch die Covid-19-Pandemie alle Mitarbeiter kurzfristig mit Laptops ausgestattet werden mussten, werden diese Desktop-PCs nicht mehr benötigt. Insgesamt wurden 650 PCs auf die Agenturen verteilt, die jeweiligen Versicherungsvertreter hatten vorher entsprechende Anträge gestellt. Nicht alle konnten berücksichtigt werden. Der Welzheimer Antrag ging durch.

Neue Tastaturen und Bildschirme spendiert

Schüler Dominic Mayländer (Jahrgangsstufe 2), an der Schule der Spezialist für das Digitale, hat zusammen mit dem stellvertretenden Schulleiter Rüdiger Wolff die Geräte aufgestellt und passend für die Schule konfiguriert. Zu den Rechnern hat die Zürich-Versicherung auch noch neue Tastaturen und Bildschirme spendiert. Die PCs waren bei der Züricher nur ein halbes Jahr in Betrieb. „Wir als Schulträger freuen uns natürlich über die Spende“, stellt Bürgermeister Thomas Bernlöhr dazu fest. An den Schulen hat es nach seinen Worten in den vergangenen Wochen und Monaten große Veränderungen gegeben. Anfangs sei der digitale Wandel nur zögerlich in Gang gekommen, nun habe er eine unglaubliche Wucht. Die Notwendigkeit werde in der Gesellschaft im Gegensatz zu früher nicht mehr angezweifelt.

Jeder Schüler und jeder Lehrer soll sein persönliches Tablet bekommen

„Unser Ziel ist, dass jeder Schüler und jeder Lehrer künftig sein persönliches Tablet hat“, beschreibt Rüdiger Wolff die selbst gesetzte Zielvorgabe. Laut Bürgermeister Bernlöhr hat etwa ein Drittel der Schüler am Welzheimer Schulzentrum bereits diese Ausstattung. „Das braucht seine Zeit, im Frühjahr mit Beginn der Pandemie war der Markt leer gefegt und es gab keine Laptops mehr“, so der Bürgermeister.

Wie aktuell das Thema ist, zeigt, dass mit Beginn des harten Lockdowns die Schüler der Abschlussklassen im Home-Schooling sind. „Wir haben alle Schüler, die über keine Hardware verfügten, mit Geräten ausgestattet“, betont Rüdiger Wolff. Der stellvertretende Schulleiter und Lehrerin Edeltraud Grassmann beantwortet die Fragen unseres Mitarbeiters zur digitalen Entwicklung am Welzheimer Limes-Gymnasium.

Wie ist die Schule mit Hardware und Software ausgestattet und wie wurde es finanziert?

Rüdiger Wolff: Die Schule hat momentan rund 70 PCs und Laptops im Einsatz; zusätzlich sind im Rahmen der digitalen Sofortmaßnahmen 80 iPads angeschafft worden. Die PCs und Laptops werden im Rahmen des Schuletats beschafft und schränken unseren finanziellen Spielraum sehr ein. Hin und wieder greift uns der Verein der Freunde unter die Arme. Die PC-Räume werden momentan ungefähr alle acht bis zehn Jahre erneuert. Die ersetzten Geräte sind sieben Jahre alt.

Dazu werden auch Visualisierungstechniken eingesetzt, Dokumentenkameras, Beamer und Apple-TVs. In Fachräumen gibt es Whiteboards, also digitale Tafeln.

Der ganze Schulcampus ist mit WLAN versorgt. Seit November sind wir auch ans schnelle Internet angeschlossen. Die Softwareversorgung erfolgt mit Microsoftprodukten (Windows 10/Office) dank eines Rahmenvertrags zwischen dem Land Baden-Württemberg und Microsoft.

Es kam nun zusätzlich noch die außerplanmäßige Spende der Zürich-Versicherung mit 25 neuen Desktop-PCs für die PC- Räume. Zusammen mit Schülern ist der Austausch der Geräte vonstattengegangen. Viel Zeit wurde investiert.

Wie gut klappt das Home-Schooling?

Wir arbeiten bei uns an der Schule nach dem Tutorenprinzip, auch Lehrer befinden sich zu Hause im Fernunterricht, und einzelne Schüler und werden per Audio/Video- Streaming in den Unterricht eingebunden. Externe Gäste, wie zum Beispiel der Landtagsabgeordnete Gernot Gruber, werden per Video im Oberstufenunterricht zugeschaltet.

Das Home-Schooling funktioniert gut, vor allem dann, wenn die Zusammenarbeit mit den Eltern gut klappt, wenn sie vertrauensvoll und wertschätzend ist.

Wie steht die Schule zu verlängerten Weihnachtsferien?

Edeltraud Grassmann: Ein besonderes Anliegen ist uns der Unterricht in der Kursstufe (Abschlussklasse) bis zum 22. Dezember. Die Verlängerung der Weihnachtsferien wird von uns in Verbindung mit dem nun verkündeten harten Lockdown als gut empfunden.

Der Gesundheitsschutz ist das Wichtigste

Alle Maßnahmen, die zu mehr Sicherheit führen, befürworten wir selbstverständlich. Alle Menschen in unserer Schulgemeinschaft sind so gut wie irgend möglich zu schützen, das ist das Wichtigste. Und wenn verlängerte Weihnachtsferien dazu beitragen, dann können wir nur dafür sein.

Wir sind auf alle Eventualitäten in der Pandemie-Krise vorbereitet. Bisher sorgen wir uns auch um unsere Kollegen, die sich den Herausforderungen stellen müssen, die sich konfrontiert sehen mit Kindern, die keine Maske tragen können, mit Präsenz- und Fernunterricht.

Wie gehen die Schüler mit der neuen Situation um?

Die allermeisten halten sich an die Regeln, und wo Eltern uns in unseren Bemühungen unterstützen, klappt es noch besser.

Das Welzheimer Limes-Gymnasium ist inzwischen für die digitale Zukunft gut gerüstet. In den vergangenen Wochen und Monaten wurde die PC-Ausstattung deutlich verbessert. Hinzu kam nun noch rechtzeitig vor dem verschärften Lockdown eine Spende von 25 hochwertigen Computern der Zürich-Generalagentur Rainer Kneller. Da durch die Covid-19-Pandemie alle Mitarbeiter kurzfristig mit Laptops ausgestattet werden mussten, werden diese Desktop-PCs nicht mehr benötigt. Insgesamt wurden 650 PCs auf die

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