Welzheim

Sanierung am Limes-Gymnasium Welzheim: Das ist geplant

Limesgymnasium
Sie haben die Planungen für die Sanierung im Blick: Der Stellvertretende Schulleiter Rüdiger Wolff (von links nach rechts), Bauingenieurin Sabine Klein von der Stadtverwaltung Welzheim sowie Schulleiter Nikolaj Beer. © Gabriel Habermann

Ein Unterrichtsraum für Naturwissenschaft und Technik, der so kaum noch nutzbar ist, ein Biologiesaal, in dem sich moderne Arbeitsformen nicht wie gewünscht umsetzen lassen, in die Jahre gekommene Bodenbeläge: Das sind nur einige der Gegebenheiten, die im Limes-Gymnasium bald der Vergangenheit angehören. Im Februar beginnen Sanierungsmaßnahmen. Sie sollen sich nicht nur, aber zumindest mit den Arbeiten, die den Unterricht beeinträchtigen könnten, auf die Ferien konzentrieren.

Vielfältige Verbesserungen sind geplant, nicht zuletzt auch für die Barrierefreiheit der Schule. All jene mit entsprechendem Bedarf können zwar derzeit schon über den Aufenthaltsraum seitlich des Haupteingangs in die Schule gelangen.

Künftig soll aber ein Aufzug dafür sorgen, dass etwa Rollstuhlfahrer den Haupteingang nutzen können.

Damit der Weg in den Eingangsbereich breit genug ist, werden die Stufen dort verschoben.

Alle Stockwerke werden künftig barrierefrei zugänglich sein. Darüber hinaus erhält die Schule zwei barrierefreie WCs.

Holzverschalungen werden durch nicht brennbare Materialien ersetzt

Wer sich im Limes-Gymnasium bewegt, sieht in den Fluren auch Wände mit einer dunklen Holzverschalung. Für einen besseren Brandschutz werden die Holzverschalungen durch nicht brennbare Materialien ersetzt.

Im Treppenhaus sowie im Erdgeschoss wird der in die Jahre gekommene Teppichboden in den Fluren und den Klassenzimmern durch Kautschuk ersetzt. Außerdem werden dort Akustik und Beleuchtung verbessert.

Im ersten Obergeschoss wird der Biologiesaal II saniert. Die Wand zwischen dem Fach- und dem Vorbereitungsraum wird versetzt und die Räume werden vertauscht, so dass die Schüler mehr Platz zum Lernen erhalten. Außerdem wird dieser Biologiesaal technisch auf den neuen Stand gebracht und ebenso wie der Vorbereitungsraum neu ausgestattet.

Der neue Biologiesaal wird sich zukünftig besser eignen, um in modernen Arbeitsformen zu lernen, freut sich der Stellvertretende Schulleiter Rüdiger Wolff. „Das kann man in den alten Räumen gar nicht so durchführen.“

Multifunktionsraum für alle naturwissenschaftlichen Fächer

Im zweiten Obergeschoss sind bei den Fachräumen ebenfalls Veränderungen geplant. Ein Übungsraum für Physik wird mit dem angrenzenden Klassenzimmer zusammengelegt und neu ausgestattet. So entsteht ein großer Raum für den Unterricht in Naturwissenschaft und Technik. Der erhält zusätzlich 16 PC-Arbeitsplätze und dient künftig als Multifunktionsraum für alle naturwissenschaftlichen Fächer.

Stationäre Lüftungsanlagen kommen in einige Räume

Der Physiksaal eins im zweiten Obergeschoss wird neu ausgestattet und es wird ein weiteres Fenster eingebaut. Eine stationäre Lüftungsanlage wird er ebenfalls erhalten. Übrigens nicht nur er: Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen bekommen auch die sechs Klassenzimmer der Unterstufe, der zukünftige Naturwissenschaft- und Technik-Raum sowie der Biologiesaal II stationäre Lüftungsanlagen. Beim Thema Lüftungsanlage denkt der Stellvertretende Schulleiter Rüdiger Wolff natürlich auch an die Pandemie. Die stationären Anlagen seien effektiver als mobile Lüftungsanlagen.

Verbessert werden sollen außerdem Akustik, Beleuchtung, Elektrik, EDV und die Bodenbeläge in den künftigen neu ausgestatteten Fachräumen sowie in den Klassenzimmern im Erdgeschoss. Letztere Unterrichtsräume bekommen zudem neue Trennwände zu den Fluren, die einen besseren Brandschutz bieten.

„Die Hauptarbeiten werden während der Ferien gemacht“

Für die Sanierungsmaßnahmen werden Kosten von rund 2,5 Millionen Euro veranschlagt, für die es Förderungen gibt, informiert Bauingenieurin Sabine Klein von der Stadtverwaltung.

Die Arbeiten sollen in vier Bauabschnitten bis zum Herbst erledigt werden. Dabei sollen jene Tätigkeiten, die Lärm und Dreck mit sich bringen, so terminiert werden, dass sie den Unterricht nicht stören. Maler und Elektriker hingegen können auch während des Schulbetriebs schaffen. „Die Hauptarbeiten werden während der Ferien gemacht“, sagt Sabine Klein. Zum Start der Sanierung kündigt sie an: „Los geht’s am 28. Februar.“

Ein Unterrichtsraum für Naturwissenschaft und Technik, der so kaum noch nutzbar ist, ein Biologiesaal, in dem sich moderne Arbeitsformen nicht wie gewünscht umsetzen lassen, in die Jahre gekommene Bodenbeläge: Das sind nur einige der Gegebenheiten, die im Limes-Gymnasium bald der Vergangenheit angehören. Im Februar beginnen Sanierungsmaßnahmen. Sie sollen sich nicht nur, aber zumindest mit den Arbeiten, die den Unterricht beeinträchtigen könnten, auf die Ferien

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