Welzheim

Schlittenspaß rund um Welzheim: Wie Familien den Schnee am Wochenende genießen

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Winter Welzheim
Kaisersbacher Rodelbahn: Der Lift war am Wochenende nicht in Betrieb, Schlittenfahren war trotzdem möglich. © Gabriel Habermann
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Wandern bei Gausmannsweiler. © Gabriel Habermann
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Winterwald bei Aichstrut. © Gabriel Habermann
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Linda Gergel und Lukas Zehner unterwegs mit den Tourenskiern. © Gabriel Habermann

Klirrend kalte Temperaturen im zweistelligen Minusbereich, schneebedeckte Hänge und ein weißer Wald: Während es manchen am vergangenen Wochenende im Freien zu frisch war, kosteten andere das Winterwetter rund um Welzheim ordentlich aus und packten ihre Schlitten oder sogar Skier aus.

„Wenn ich auf den Schlitten steige, fühle ich mich wieder wie zehn“, sagt so zum Beispiel Karin Sommer, Rentnerin aus Welzheim. Zusammen mit ihrem Mann Bernd Sommer war sie am vergangenen Samstag auf dem Hundsberger Feld unterwegs. „Wir setzen uns auch noch auf die Schlitten. Das macht Gaudi“, sagt die 67-Jährige. Bernd Sommers Tipp für Familien: „Die Plastikschlitten eignen sich gut auf wenig Schnee.“ Das Paar reist seit den 1990er Jahren ins Lesachtal nach Österreich, um dort die neun Kilometer lange Winterrodelbahn zu befahren. „Wir sind Schneeenthusiasten und sehr aktiv“, sagt Karin Sommer.

Schlittenrennen zwischen Oma und Enkel

Auch Familie Schäfer aus Alfdorf-Pfahlbronn freut sich über den Neuschnee. Johanna Schäfer nahm ihren siebenjährigen Neffen Jakob und ihre vierjährige Nichte Lina mit zum Hasenköhl-Hang. Mit von der Partie war auch ihre Mutter Karin Schäfer. Die Oma von Jakob und Lina gewann mit ihrem Holzschlitten das Wettrennen gegen ihren Enkel. Johanna Schäfer sagt: „Die Schlitten sind noch aus meiner Kindheit. Sie haben dementsprechend schon ein paar Gebrauchsspuren.“

Die Familie hatte eine große Auswahl: einen Holzschlitten, zwei Bob-Schlitten und einen Drehteller. „Man kann alles mit Schnee machen“, so der Siebenjährige. „Wir haben schon eine Schneeballschlacht gemacht.“ Jakobs Oma fügt dem hinzu: „Wir haben auch Schneeiglus und Schneemänner gebaut.“ Johanna Schäfer genieße vor allem die gemeinsame Zeit, die sie mit der Familie vor Weihnachten verbringen kann.

Bis zu acht Stunden Schlittenfahren

Anja Getto fand zusammen mit ihren Söhnen Jannik und Marlon indes den Weg zum Alfdorfer Hang in der Nähe des FC Alfdorf. „Ich gehe schon zu diesem Hang, seit ich selbst Kind war, also seit über 30 Jahren“, sagt Anja Getto. Für sie sei es keine Selbstverständlichkeit, dass so viel Schnee liege. „Es ist schön, wenn man etwas gemeinsam macht.“ Ihr zwölfjähriger Sohn Marlon findet klare Worte: „Das Hinfliegen und mit dem Bob-Schlitten umzukippen macht am meisten Spaß. Das ist lustig.“ An manchen Tagen gehe die Familie bis zu acht Stunden Schlittenfahren. Anja Getto hat vorgesorgt: „Wir haben auch Tee und Vesper dabei.“

Ähnlich wie die Familie Getto bringen die Großeltern Marion und Klaus Dippon Kinderpunsch oder Kekse für ihre Enkel mit zum Schlittenberg. „Da muss etwas dabei sein, wenn die Kinder ständig hoch und runter laufen“, so Marion Dippon. Ihr 63-jähriger Mann probierte die steile Piste selbst aus und nahm dafür einen Holzschlitten: „Es ist ein steiler Berg, da bekommt man viel Schwung.“ Als sein sechs Jahre alter Enkel Noah seinem Opa dabei zusah, wollte er nur noch den „guten alten Holzschlitten verwenden“, sagt sein Großvater und lacht.

Der Plan: Nach dem Weihnachtsstress noch einmal zum Schlittenfahren kommen

Der achtjährige Felix Sponer aus Alfdorf besuchte am Samstag ebenfalls zusammen mit seiner Mutter den Schlittenberg: „Mir gefällt das Schnellsein, und wenn man bremst, spritzt der Schnee. Das Hochziehen ist aber blöd.“ Seine Mutter, Julia Sponer, sagt: „Wir genießen es, wenn Schnee liegt. Nach Weihnachten kommen wir oft, wenn der vorweihnachtliche Stress vorbei ist.“

Klirrend kalte Temperaturen im zweistelligen Minusbereich, schneebedeckte Hänge und ein weißer Wald: Während es manchen am vergangenen Wochenende im Freien zu frisch war, kosteten andere das Winterwetter rund um Welzheim ordentlich aus und packten ihre Schlitten oder sogar Skier aus.

„Wenn ich auf den Schlitten steige, fühle ich mich wieder wie zehn“, sagt so zum Beispiel Karin Sommer, Rentnerin aus Welzheim. Zusammen mit ihrem Mann Bernd Sommer war sie am vergangenen Samstag auf dem

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