Welzheim

Schnelltests für Schulen in Welzheim

Altenheim
An Schulen wird getestet. © ALEXANDRA PALMIZI

Angesichts steigender Infektionszahlen gewinnt die Schnelltestung an Bedeutung – auch in den Betreuungseinrichtungen und Schulen. Die Schnelltests sind kein Ersatz für die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln. Sie decken aber eine Anzahl von bisher nicht entdeckten Infektionsketten auf.

Ab nach den Osterferien sind landesweit an den Schulen routinemäßige Schnelltests zweimal pro Woche durch schulisches Personal geplant. Um die zeitliche Lücke bis dahin zu füllen, haben die Welzheimer Schulen in Zusammenarbeit mit der Stadt sowie den lokalen Schnelltestanbietern kurzfristig ein Angebot aufgebaut, mit dem bereits ab nächster Woche alle Schüler an Welzheimer Schulen zwei Schnelltests erhalten können.

Dies wird in den weiterführenden Schulen unter Anleitung durch die örtlichen Schnelltest-Einrichtungen durchgeführt. An den Grundschulen wird den Lehrerinnen angeboten, diese Anleitung vor ihrer Klasse durchzuführen. Die Eltern werden von allen Schulen über Elternbriefe informiert. Auch eine schriftliche Einverständniserklärung zur Teilnahme ist notwendig, nachdem es sich um eine freiwillige Aktion handelt.

In den acht Kindertageseinrichtungen ist die Situation nochmals eine andere: Einerseits sind Abstände dort nicht sinnvoll einzuhalten. Andererseits ist ein Kindergartenkind typischerweise nicht in der Lage, selbst einen Test abzunehmen. Deshalb werden den Eltern aller Kinder über drei Jahren ab nächster Woche Testkits angeboten, die sie mit nach Hause nehmen können. Auch die Details über diese Aktivitäten werden direkt über einen Elternbrief kommuniziert.

Möglich wird die kurzfristige Aktion dadurch, dass örtliche Schnelltesteinrichtungen sich kurzfristig bereiterklärt haben, mitzuwirken - die Kur-Apotheke, die Kinderarztpraxis Dr. Speidel, die Hausarztpraxis Theramedicum, außerdem das Welzheimer Unternehmen Eybe, das auch mit der kurzfristigen Lieferbarkeit von einigen Tausend Testkits einen wichtigen Beitrag geleistet hat.

Damit wird diese Lücke der Entdeckung symptomloser Infektionen geschlossen. Die Stadt hofft, dass dies ein Beitrag ist, um die Infektionsketten besser nachzuvollziehen und die Entwicklung der Inzidenz zu dämpfen. Bei stark steigenden Zahlen droht ja absehbar die Schließung der Schulen und Kindergärten, die erst seit wenigen Wochen wieder geöffnet sind. Deshalb ist es im ureigenen Interesse von Kindern und Familien, die angebotenen Möglichkeiten auch zu nutzen.

Der verantwortungsvolle Umgang mit positiven Testergebnissen ist dabei genauso wichtig wie die Tatsache, dass ein Schnelltest nicht die Abstands- und Hygieneregeln ersetzt.

Angesichts steigender Infektionszahlen gewinnt die Schnelltestung an Bedeutung – auch in den Betreuungseinrichtungen und Schulen. Die Schnelltests sind kein Ersatz für die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln. Sie decken aber eine Anzahl von bisher nicht entdeckten Infektionsketten auf.

Ab nach den Osterferien sind landesweit an den Schulen routinemäßige Schnelltests zweimal pro Woche durch schulisches Personal geplant. Um die zeitliche Lücke bis dahin zu füllen, haben die

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