Welzheim

Sicherer Schulweg statt Elterntaxi: Warnwesten in Alfdorf und Welzheim gespendet

Warnwesten
Die Warnwesten sind da. Kommende Woche werden sie ausgegeben. © ALEXANDRA PALMIZI

Das neue Schuljahr kündigt sich an – und damit auch wieder das leidige Thema der Elterntaxis. Jener Mütter und Väter also, die ihre Kinder mit dem Auto unnötigerweise teils direkt vor die Türe fahren und damit bisweilen für Verkehrschaos sorgen.

„Wir haben die gefährlichsten Verkehrssituationen direkt an den Schulen“, berichtet Michael Huy, geschäftsführender Schulleiter für das Schulzentrum Welzheim. „Das ist ein großes Thema“, weiß auch Marcus Fritz, Inhaber der Fahrschule Bischoff und selbst vierfacher Vater. „Dabei geht es um die Eltern und ihre Ängste, aber auch um die Motivation der Kinder.“

200 Warnwesten von zwei Betrieben gespendet

Genau deshalb stellt seine Fahrschule, gemeinsam mit der Firma Marwis und deren Inhaber Alexander Wissmann, jetzt wieder 200 Warnwesten für Schulanfänger. Damit soll zum einen deren Verkehrssicherheit, vor allem in der dunklen Jahreszeit, verbessert werden. Und zum anderen überhaupt erst dazu animiert werden, den Weg zur Schule möglichst zu Fuß zu absolvieren. Was noch einen weiteren Vorteil hat: „Dann kommen sie mit einem wachen Kopf in den Unterricht“, sagt Fritz.

Bis vor vier Jahren hat die Warnwesten-Spende immer der ADAC übernommen. Nachdem diese eingestellt wurde, haben die örtlichen Betriebe das kurzerhand übernommen. Die Westen gehen an die Grundschüler der Bürgfeldschule, der Hofgartenschule und der Janusz-Korczak-Schule in Welzheim sowie der Grundschulen in Alfdorf, Pfahlbronn und Hellershof. Die Kaisersbacher Grundschule erhält ihre Westen von der Abfallwirtschaft Rems-Murr.

Eine bewegende Idee: Der Welzheimer Laufbus

Eine weitere Idee, um das Laufen zu fördern, ist der Welzheimer Laufbus, der vor fünf Jahren von Vanina Freiwald ins Leben gerufen wurde. Dabei geht es darum, die Erstklässler zum Laufen in der Gruppe anzuregen – dafür sind zehn Treffpunkte im Stadtgebiet festgelegt, an denen zu einer bestimmten Uhrzeit losgelaufen werden kann. „Das ist nicht nur gut wegen des Verkehrs“, so Freiwald, „sondern auch eine tolle Sache für die Kinder, die sich bewegen, Freundschaften knüpfen können und wach in der Schule ankommen.“ Alle wichtigen Informationen dazu werden von den Welzheimer Schulen an die Eltern ausgegeben.

Das neue Schuljahr kündigt sich an – und damit auch wieder das leidige Thema der Elterntaxis. Jener Mütter und Väter also, die ihre Kinder mit dem Auto unnötigerweise teils direkt vor die Türe fahren und damit bisweilen für Verkehrschaos sorgen.

„Wir haben die gefährlichsten Verkehrssituationen direkt an den Schulen“, berichtet Michael Huy, geschäftsführender Schulleiter für das Schulzentrum Welzheim. „Das ist ein großes Thema“, weiß auch Marcus Fritz, Inhaber der Fahrschule Bischoff

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