Welzheim

Sonderausstellung im Museum

1/4
a9c2e4bc-39f1-4f41-b470-b598dc9600f0.jpg_0
Schon vor der offiziellen Eröffnung durften einige Kindergartenkinder sich von Roland Birkle durch die Weihnachtsausstellung im Museum Welzheim führen lassen. © Benjamin Büttner
2/4
Museum
Museum Welzheim Museum, Pfarrstraße 6 Roland Birkle vom Historischen Verein baut die Sonderausstellung zu Weihnachten auf. Dazu kommen zum Pressetermin auch ein paar Kinder vom Kinderhaus, die fotografiert werden dürfen. Foto: Buettner © Benjamin Büttner
3/4
22109580-4466-44cf-86d4-97b676284a76.jpg_2
© Benjamin Büttner
4/4
2b47779d-1181-4898-96a9-7ea57db6a1b1.jpg_3
© Benjamin Büttner

Welzheim. Der Titel ist ungewöhnlich, hat aber seinen Hintergrund: „Alles zu Weihnachten außer Krippen.“ Eine Krippenausstellung gab es nämlich bereits im letzten Jahr im Museum Welzheim. Deshalb wollte Ausstellungsleiter Roland Birkle dieses Weihnachtsthema ausschließen. Vom Räuchermännchen über den Nikolaus bis zum Weihnachtsbaumständer gibt es alles rund um das Thema zu sehen.Die Kinderaugen strahlen. Der Leiter des Kinderhauses Pfarrstraße Dirk Böhm hat einige Kinder zu Vorbesichtigung und zum Fototermin mit Roland Birkle mitgebracht. Der pensionierte Lehrer versteht es vorzüglich, die Mädchen und Jungen spielerisch an das Thema heranzuführen. Weihnachten zieht immer noch bei den Kleinen, nicht nur wegen der Geschenke. Es hat auch einen Hauch von Geheimnisvollem, von etwas Besonderem, von etwas Himmlischem.

Im Video: Roland Birkle führt Kindergartenkindern des benachbarten Kinderhauses Pfarrstraße durch die Ausstellung "Alles zu Weihnachten außer Krippen".

​​​​​​​Adventskalender, Adventskränze, Nikoläuse, Räuchermännchen Nussknacker, Christbaumschmuck, Weihnachtsbäckerei und vieles mehr. Auch einige Exponate, die aus der Partnerschaftsstadt Auerbach im Erzgebirge der Stadt Welzheim stammen, sind zu besichtigen.

Eine große Vitrine mit Nikoläusen

Im Erdgeschoss des Museums in der Pfarrstraße steht die Vitrine mit den Nikoläusen. Große und kleine. Auch welche aus Schokolade. Die kann man aber nicht mehr essen. Zu alt und ungenießbar. „Ein Nikolaus“, verrät der 68-jährige Roland Birkle den Kleinen, ist so alt wie ich.“ Das ist schon was Besonderes. Aus Neugierde hat Roland Birkle das Papier etwas angelupft. Die Schokolade sieht gar nicht mehr lecker aus, auch nicht für die allergrößten Schleckermäuler.

Umfangreiches Rahmenprogramm

Neben der Ausstellung gibt es noch ein umfangreiches Rahmenprogramm: Ausmalblätter und Farbstifte für Kinder liegen aus, es werden Weihnachtsbasteleien für Kinder und Erwachsene angeboten und Advents- und Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Die Kindergartenkinder können also gerne wiederkommen und mitmachen. Nachmittags werden heitere und besinnliche Advents- und Weihnachtsgeschichten vorgelesen.

Adventskalender erfahren große Aufmerksamkeit

Größte Aufmerksamkeit bekommen im ersten Stock die Adventskalender von den Kindern. Es könnte ja noch Schokolade drin sein. Ist aber nicht. Roland Birkle hat den süßen Inhalt rechtzeitig entfernt. Nur ein Adventskalender ist noch nicht geöffnet. Die Kinder scharen sich um den Ausstellungsleiter. Das ist richtig spannend und aufregend. Tatsächlich: Es kommt Schokolade heraus, aber nicht mehr schön anzusehen und mit einem dicken weißen Belag versehen. Aber in der Vitrine auf der anderen Seite des Raumes gibt es die Weihnachtsbäckerei mit frischem Weihnachtsgebäck. Roland Birkle kennt kein Pardon. Die Vitrine bleibt zu, sonst bekommt er Ärger mit der Dame des Vereins, die so lecker gebacken hat.

Jetzt fehlen nur noch die Schneeflocken 

Christbaumständer, Christbaumschmuck, Lametta, Kerzen und Engel: Wenn jetzt draußen vor den geschmückten Fenstern des Museums noch die Schneeflocken fallen würden: Die Weihnachtsstimmung wäre perfekt. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden ...


Öffnungszeiten

Das Museum ist an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet und läuft bis 7. Januar. Die Ausstellung wird am Sonntag, 19. November,  um 11.30 Uhr mit einer kleinen Feier eröffnet. Jeden ersten Sonntag im Monat werden Kaffee und hausgemachte Kuchen angeboten, und Handwerker zeigen längst vergessene Handwerkskunst.