Welzheim

Startschuss der Open-Air-Festivals in Welzheim und Alfdorf

DumpuDinki
Ein Theaterstück über den ganzen Kosmos menschlicher Beziehungen: „Dumpu Dinki!" © Privat

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Es gelten aber die aktuellen Corona-Regeln vor Ort. Kultur an besonderen Orten – „KABO“ – vom 23. Juli bis 29. August, findet vor allem in Alfdorf und in Welzheim statt, meistens in kleinen Höfen in den Teilorten.

Am Sonntag, 25. Juli, steigt um 12 Uhr „Dumpu Dinki - Wie Fremde Freunde werden“ im Hofladen Linckh, Hintere Gärten 4, in Alfdorf-Enderbach vom Figurentheater Klatt, sowie die zweite Aufführung am selben Tag ab 16 Uhr beim Biohof Vogel, Lanzenhaldenweg 7, in Welzheim-Eberhardsweiler. Kinder ab vier Jahren werden hierbei sehr viel Spaß haben. Anne-Kathrin Klatt, die mit ihren Händen Dumpu und Dinki inszeniert, wird live begleitet von der Percussionistin Anja Füsti. Ein Theaterstück über den ganzen Kosmos menschlicher Beziehungen, an dessen Ende das Vertrauen ineinander siegt.

„Dumpu Dinki“: Zwei Hände begegnen sich. Dumpu trifft auf Dinki und beide sind sich sehr, sehr fremd! Die eine grummelnd und faustgeballt und die andere frech, verspielt und neugierig. Wer ist der andere? Freund oder Feind? Jede will ihren Platz behaupten, die Richtige und Einzige sein. Doch dem Fremden zu begegnen macht auch Spaß, und schnell geraten beide miteinander in ein witziges Spiel von Handfiguren, Gebärden und Klängen. Kann es nur einen geben, oder geht es auch Hand in Hand? In „Fantasiesprache“ und für fremdsprachige Zuschauer geeignet mit Anne-Kathrin Klatt und live begleitet von dem Percussionistin Anja Füsti.

Für jeden Geschmack gibt es an unterschiedlichen Orten Kultur im Freien

Bereits am Freitag, 23. Juli, findet ab 16 Uhr im benachbarten Ostalbkreis in Spraitbach ab 20 Uhr auf dem Kirchplatz „Tango meets Jazz – Tango Macchiato“ statt. Das Duo Tango Macchiato verbindet die Leidenschaft des argentinischen Tangos mit Jazz und anderen Stilen, mit Improvisation und Spielfreude. Eine spannende und lebendige Reise, die rund eineinhalb Stunden dauert. Der dunkle Ton der Viola verschmilzt mit der Klangfülle des Klaviers und beide finden ihren Ausdruck in Sehnsucht, Melancholie, beschwingter Heiterkeit oder auch feurigem Temperament.

Wer zuhört, erlebt einen abwechslungsreichen Konzertabend, doch die Musik lädt auch zum Tanzen ein. Denn gemeinsam ist allen Musikstücken Rhythmus, Improvisation und Bewegung; kurz: der Tango. Ebenfalls am Freitag, 23. Juli, steigt in der Gärtnerei Bauer in Alfdorf-Tannhof ab 16 Uhr das Stück „Ente, Tod, Tulpe“, das Kinder ab sechs Jahren besuchen können. Horst Emrich zeigt ein leichtes und witziges Figurentheaterstück über das Leben. Eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen „Tod“, der vertrauensvoll, einfühlsam und sehr warmherzig dargestellt wird und der „Ente“. Beide zeigen, was lebens- und liebenswert ist.

„Ente, Tod, Tulpe“: Zufrieden am Teich lebt Ente und liebt die Freiheit und die Natur und hat einen geregelten Tagesablauf. Eines Tages fühlt Ente sich beobachtet und verfolgt. Und tatsächlich! Kaum dreht Ente sich um, sieht sie eine fremde Gestalt vor sich stehen. Ente: „Wer bist du?“ - Tod: „Ich bin der Tod.“ - Ente: „Ich hab mir dich immer ganz anders vorgestellt, mehr so als Fuchs!“ Ente findet Tod eigentlich ganz nett. Und so beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Wesen. Sie lernen sich und das Leben besser kennen und zeigen uns dabei, was lebens- und liebenswert ist.

Jutta Schubert hat die preisgekrönte Bilderbuch-Vorlage von Wolf Erlbruch in der Bearbeitung von Nora Dirisamer als perfekte Mischung aus Figurentheater und Schauspiel inszeniert. Der Darsteller Horst Emrich verkörpert „Tod“ und animiert als visierter Figurenspieler gleichzeitig „Ente“. Das Bühnenbild, bestehend aus einfachen Requisiten, bietet viel Freiraum für die eigene Fantasie. Die Magie des Theaters entfaltet sich in diesen kurzweiligen 40 Minuten und man taucht mit „Ente“ in deren poetische Welt ein. „Tod“ bietet auf die vielen Fragen von „Ente“ mit seinen philosophischen Antworten, Trost und Hoffnung. „Ente“ befindet sich in alltäglichen Alltäglichkeiten und erst als Ente Tod realisiert, wird jeder Tag etwas Besonderes.

Mit viel Humor und Leichtigkeit bietet das generationsübergreifende Figurentheaterstück „Ente, Tod und Tulpe“ eine sehr gute Basis, um die großen Fragen des Lebens anzusprechen, welche nicht nur Kinder beschäftigen. Die Bühnenfassung thematisiert auf eine leichte und humorvolle Weise die Themen Einsamkeit, Freundschaft, Lebensfreude, Verlust, Trauer, Abschied, Umgang mit Ängsten und Konfrontation mit Vergänglichkeit. Die „Ente“ begegnet dem „Tod“ und beide werden Freunde und lernen voneinander. Eine sinnliche Geschichte über den ewigen Zyklus.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Es gelten aber die aktuellen Corona-Regeln vor Ort. Kultur an besonderen Orten – „KABO“ – vom 23. Juli bis 29. August, findet vor allem in Alfdorf und in Welzheim statt, meistens in kleinen Höfen in den Teilorten.

Am Sonntag, 25. Juli, steigt um 12 Uhr „Dumpu Dinki - Wie Fremde Freunde werden“ im Hofladen Linckh, Hintere Gärten 4, in Alfdorf-Enderbach vom Figurentheater Klatt, sowie die zweite

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