Welzheim

Tipps für die Ferien: Schatzsuche und sommerlicher Kräutertee

Wildkräuter
Brennnesseln sind nicht nur ein Unkraut, sondern können auch für Kräutertees verwendet werden. © Palmizi / ZVW

Die Ferien sind da – hier kommen einige Tipps, wie keine Langeweile aufkommt: mit einer Waldschatzsuche, einem Fiepplatter, um den Ruf einer Rehgeiß nachzuahmen, oder leckeren Kräutertee-Kreationen.

Waldschatzsuche

Entwickle eine Schatzsuche für Freunde, jüngere Geschwister oder Nachbarskinder.

Das brauchst du:

  • Schatz
  • Naturmaterialien
  • Evtl. Smartphone

So geht’s:

  • Überlege dir, wen du auf Schatzsuche schicken möchtest.
  • Suche einen guten Platz als Versteck für deinen Schatz.
  • Lege den Startpunkt der Schatzsuche fest.
  • Gehe den Weg vom Startpunkt bis zum Schatz und markiere den Weg mit Pfeilen oder anderen Hinweisen. Je kleiner die Hinweise, desto schwieriger ist die Schatzsuche. Überlege deshalb, ob die Person, die du auf Schatzsuche schicken möchtest, die Hinweise entdecken kann.
  • Du kannst auch Bilder mit deinem Smartphone von auffallenden Wegmarkierungen als Hinweise aufnehmen und diese dann weitergeben. Dabei ist es wichtig, dass die Bilder in der richtigen Reihenfolge sind.
  • Wenn alles vorbereitet ist, kann die Schatzsuche beginnen.

Kräutertee-Kreationen

Du brauchst geeignete Kräuter wie:
  • Brennnesselblätter
  • alle Kleeblüten
  • Melisse, Minze, Salbei
  • Spitzwegerich
  • getrockneter Waldmeister
  • Blätter von Brombeere, Himbeere, Erdbeere, Blüten von Esche
  • Weißdorn,
  • Holunder
  • etwas angeschnittene Nadeln von Tanne, Douglasie
  • Blätter von Hasel, Schafgarbe, Mädesüß, Ringelblumen

Hinweis: Kräuter/Blüten nicht direkt an der Straße, an Wegen mit Hundespaziergängern oder auf stark gedüngten Wiesen sammeln!

So geht’s:

  • Blüten und Kräuter trocknen.
  • Die getrockneten Blätter mit den Händen zerkleinern und mit den Blüten mischen.
  • Den Tee trocken z.B. in einem Glas lagern.
  • Für den Tee etwa ein bis zwei Teelöffel Tee mit einem Liter kochendem Wasser übergießen und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen.

Tipp: Der Tee schmeckt auch kalt mit etwas Zitronensaft im Sommer gut.

Fiepblatter

Wisst ihr, wie sich eine Rehgeiß anhört? Baut euren eigenen Fiepblatter, der ihren Ruf nachahmt.

Das brauchst du:

  • ein daumendickes Aststück
  • Säge
  • Schnitzmesser und Feile
  • Astschere
  • zwei Gummiringe
  • ein Grasblatt

So geht’s:

  • Such dir ein möglichst gerades, daumendickes Aststück.
  • Schneide oder säge es auf ca. 10 cm Länge ab.
  • Schneide das Aststück mit einer Astschere in der Mitte auseinander.
  • Schnitze mit einem Schnitzmesser auf jeder Innenseite mittig eine Kerbe, so dass beim Aufeinanderlegen des gespaltenen Aststückes ein quadratischer Spalt entsteht. Ihr könnt auch eine Feile zur Hilfe nehmen.
  • Lege zwischen die Hälften des Aststückes längs ein Grasblatt und fixiere es an den Enden mit je einem Gummiring.
  • Beim Pusten durch den Spalt mit dem frei liegenden Grasblatt ertönt der Ruf der Geiß.
  • Tipp: Da die Holzhälften nur mit Gummis fixiert sind, kann man das Grasblatt ganz einfach austauschen, wenn es kaputt ist.

Kugelbahn

Im Wald findet ihr viele Dinge wie Rinden, Blätter und Stöcke, aus denen viel gebaut werden kann. Habt ihr schon mal eine Kugelbahn gebaut?

Das brauchst du:

  • Naturmaterialien
  • eine schwere Kugel (Golfball, Tennisball, Boulekugel)

So wird’s gemacht:

  • Sammle auf dem Waldboden herumliegende Materialien und versuche eine Bahn zu konstruieren, in der die Kugel rollen kann.
  • Du kannst auch unterschiedliche Kugeln und Bälle ausprobieren.
  • Durch zusätzliche Vorgaben kann das Bauen der Kugelbahnen erschwert werden, zum Beispiel: Die Kugel darf einmal nicht zu sehen sein; die Kugel muss einmal frei fliegen; die Kugel durchläuft eine Kreuzung.