Welzheim

Wann ist die Gschwender Straße in Welzheim wieder frei?

Gschwender Straße
Im Moment herrscht auf der Baustelle Stillstand. © Mathias Ellwanger

Seit Ende Februar ist auf der Gschwender Straße in Welzheim kein Durchkommen mehr. Die Verbindungsstraße aus der Limesstadt in Richtung Norden wird seitdem umfangreich saniert. Sie bekommt eine neue Asphaltdecke, neue Wasserleitungen sowie Leerrohre für einen Breitbandanschluss. Auch Stromleitungen werden unterirdisch mitverlegt.

Weshalb die Straße saniert werden musste

Eine komplexe Baumaßnahme, die seit mittlerweile einem halben Jahr für Einschränkungen bei den Anwohnern sorgt - auch wenn während der Bauzeit durch zumeist halbseitige Sperrungen versucht wurde, diese möglichst gering zu halten.

Die Sanierung der Straße war aber dringend notwendig – unter anderem, weil die Wasserleitungen von der Burgstraße bis zum Ende der Wohnbebauung mit bereits gut 65 Jahren ihre übliche Lebensdauer bereits deutlich überschritten hatten und es in den vergangenen Jahren vermehrt zu Rohrbrüchen in diesem Bereich gekommen war. Die Bauleitung für die Maßnahme hat der Zweckverband Wasserversorgung Menzlesmühle. Beteiligt an der Baumaßnahme sind außerdem die Stadt Welzheim sowie das Landratsamt, da es sich hier um eine Kreisstraße handelt.

Wieso sich auf der Baustelle momentan nichts tut

Doch seit gut einer Woche herrscht auf der Baustelle Stillstand. Der Grund sind Handwerkerferien beim ausführenden Baubetrieb. Dabei sind die Tiefbaumaßnahmen inklusive der Hausanschlüsse inzwischen so gut wie abgeschlossen, wie Hubert Barth, Geschäftsführer des Zweckverbands, berichtet. Seit Juli seien die Leitungen bereits wieder in Betrieb. Auch die Kabelverteiler für Strom und Breitband seien bereits fertig.

„Für den Endbelag hat es aber vor den Ferien nicht mehr gereicht“, so Barth. Entsprechend sind im Moment spürbare Absätze zwischen der bestehenden Straße und den erneuerten Teilabschnitten vorhanden, die zum Langsamfahren zwingen. Die Straße ist für den überörtlichen Verkehr daher auch weiterhin gesperrt. Wer nach Welzheim fährt, wird auf Umleitungsstraßen verwiesen. Für die Anwohner ist die Straße aber momentan freigegeben, so Barth.

Wieder eine Vollsperrung

Allerdings wird ab kommender Woche wieder eine Vollsperrung eingerichtet. Dann sind nämlich die Betriebsferien bei der Firma Zehnder beendet – und die Endarbeiten werden fortgesetzt. Neben der Asphalttragschicht müssen dann auch noch Randsteine angepasst werden.

Eine Vollsperrung sei angebracht, weil so die Bauzeit nicht unnötig verlängert werde. „Das ist für alle Beteiligten sinnvoll“, sagt Barth, der schätzt, dass dadurch zwei bis drei Wochen eingespart werden können. Für die Anwohner soll es indes weiter einen Zugang zu ihren Grundstücken geben.

Welche Schritte bis zum Abschluss der Maßnahme noch anstehen

Wann sind die jetzigen Bauarbeiten endgültig abgeschlossen und die Straße wieder für alle Verkehrsteilnehmer freigegeben? Zielpunkt ist der 14. Oktober. So lange gibt es nämlich noch eine Genehmigung für die Sperrung.

Als letzter Schritt soll auf der Straße dann auch noch ein Fahrradfahrer-Streifen auf der Straße eingerichtet werden. Der Welzheimer Gemeinderat hat vor einem Jahr beschlossen, dass dieser auf der rechten Seite ortseinwärts eingerichtet werden soll. Das Gremium hatte dies aus Gründen der Verkehrssicherheit so entschieden. Auf der rechten Seite ortsauswärts werden zehn markierte Parkplätze angelegt.

Und die Kosten?

Laut Uwe Lehar, Pressesprecher der Stadt Welzheim, kann der Kostenrahmen bei dem Projekt voraussichtlich eingehalten werden. Das Submissionsergebnis lag im vergangenen Jahr bei rund 950.000 Euro.

Den Löwenanteil an den Baukosten übernimmt die Stadt Welzheim mit insgesamt rund 700.000 Euro.

Seit Ende Februar ist auf der Gschwender Straße in Welzheim kein Durchkommen mehr. Die Verbindungsstraße aus der Limesstadt in Richtung Norden wird seitdem umfangreich saniert. Sie bekommt eine neue Asphaltdecke, neue Wasserleitungen sowie Leerrohre für einen Breitbandanschluss. Auch Stromleitungen werden unterirdisch mitverlegt.

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Eine komplexe Baumaßnahme, die seit mittlerweile einem halben Jahr für Einschränkungen bei den Anwohnern

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