Welzheim

Wenig los auf dem Welzheimer Krämermarkt: Woran es liegen könnte

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Krämermarkt
Auf dem Welzheimer Krämermarkt gibt es Lebkuchenherzen und Süßes. © ALEXANDRA PALMIZI
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Krämermarkt
Etwas Dosenwurst gefällig? © ALEXANDRA PALMIZI
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Krämermarkt
Einige Menschen kamen immerhin vorbei, um sich die Waren anzusehen. © ALEXANDRA PALMIZI

Viel ist am frühen Mittwochvormittag noch nicht los in der Welzheimer Innenstadt. Von wuseligem Markttreiben kann auf dem Krämermarkt nicht gesprochen werden, vereinzelt laufen aber doch ein paar Menschen über den Markt, sehen sich die Stände an, kaufen Käse oder Wurstwaren. Die Imbissstände fürs Essen auf die Hand sind dagegen nicht stark frequentiert. Vielleicht ist es dafür auch noch zu früh, die Beobachtung, dass allgemein nicht viel los ist, teilen die Beschicker, mit denen wir gesprochen haben, aber.

„Die Leute halten ihr Geld zusammen“

„Es ist ein bisschen schwierig, weil viele im Urlaub sind“, sagt zum Beispiel Maria Ziplies, die auf dem Krämermarkt Tücher und Schmuck anbietet. Zudem sorge die Hitze dafür, dass die Leute nicht gerne einkaufen gingen, so ihr Eindruck. „Man kämpft sich durch“, sagt die Frau, die sich mit dem Marktverdienst ihre Rente aufstockt. Auch wenn sie deutlich merke, dass die hohe Inflation dafür sorge, dass die Markt-Kundschaft weniger Kaufwille zeige.

„Die Leute halten ihr Geld zusammen“, sagt Maria Ziplies. „Alles ist zu teuer, das sagen sie auch direkt.“ Wenn sie doch etwas an ihrem Stand kaufen, dann sind es zumeist Tücher, der selbst gefertigte Schmuck kostet ihnen derzeit zu viel. Bei der Hitze und dem mangelnden Kundeninteresse gehe sie zurzeit deshalb auch nicht viel auf Märkte.

„Es läuft noch mäßig“, sagt auch Karl Zehender an seinem Honigstand. Er schreibt die geringe Kundschaft der Urlaubszeit zu. Denselben Grund nennt Dieter Ziesel aus Lorch, der Wurst- und Käsespezialitäten anbietet. Hauptsächlich die Salami ginge bei ihm weg, wenn etwas gekauft werde.

Stammkundschaft kommt weiterhin

Die Familie Angeletti ist mit ihrem Pfannenshop nach eigenen Angaben das erste Mal auf dem Welzheimer Krämermarkt vertreten. „Zu Welzheim können wir noch nichts konkret sagen“, heißt es deshalb von den Angelettis. Dafür fehlen noch die Erfahrungswerte. Allgemein laufe das Geschäft zurzeit gemischt, je nach Markt.

Dort, wo der Pfannenshop schon Stammkundschaft habe, käme diese auch weiterhin, bei neuen Märkten sei es schwieriger, ihre Waren zu verkaufen. Auch, dass die Menschen aufgrund der allgemein gestiegenen Preise zurzeit vorsichtiger seien, mache sich bemerkbar. Besonders gekauft werden deshalb laut der Angelettis „Dinge für den täglichen Bedarf“, also solche, die Menschen am meisten brauchen, Inflation hin oder her.

Viel ist am frühen Mittwochvormittag noch nicht los in der Welzheimer Innenstadt. Von wuseligem Markttreiben kann auf dem Krämermarkt nicht gesprochen werden, vereinzelt laufen aber doch ein paar Menschen über den Markt, sehen sich die Stände an, kaufen Käse oder Wurstwaren. Die Imbissstände fürs Essen auf die Hand sind dagegen nicht stark frequentiert. Vielleicht ist es dafür auch noch zu früh, die Beobachtung, dass allgemein nicht viel los ist, teilen die Beschicker, mit denen wir

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