Welzheim

Wer kann in Welzheim für Menschen in Kamerun Sandalen oder Sportschuhe spenden?

Afrika Friedensgebet
Die afrikanische Gemeinschaft im Friedensgebet: Christabel und Ernest beim Gesang. © Privat

„Diese Familie tut richtig gut“, meint Prädikant Martin Becker und strahlt. Seit zwei Jahren wohnen Christabel und Ernest im Welzheimer Container für Geflüchtete. Sie stammen aus Kamerun. Ein Land, das immer mehr in einen Krieg übergeht. Betroffen von der Gewalt sind besonders Lehrer. Sie werden entführt und verstümmelt, damit kein Unterricht mehr möglich ist. Aus ihrem brennenden Dorf sind Christabel und Ernest geflohen und dankbar, dass sie in Deutschland Zuflucht gefunden haben. Sie engagieren sich im Friedensgebet und Ernest ist Mesner in der katholischen Kirche. „Diese Dankbarkeit über die Hilfe und Unterstützung Deutschland ist den beiden sowas von anzumerken. Einfach wunderbar für uns,“ meint Becker.

Christabel und Ernest gefällt Welzheim. Sie schätzen das Friedensgebet, den Dialog und die aus ihrer Sicht Rassismus freie Stadt. Sehr gerne würden beide hier wohnen bleiben. Eine Wohnung wird noch gesucht. Zusammen mit dem Friedensgebet möchten Christabel und Ernest ein Projekt gründen: „Welzheimer Schuhe retten Leben!“ Laut UN-Statistik sind innerhalb ihrer Heimat Tausende vertrieben worden. Den Menschen fehlt es vor allem an Schuhen. Deshalb verletzten oder sterben viele von Ihnen, wenn sie vor Bewaffneten in den Busch fliehen müssen. Ernest und Christabel möchten etwas von der Hilfe, die sie in Deutschland erfahren weitergeben. Sie möchten von ihrem Minijob Geld abgeben für Porto und einen großen Karton Schuhe nach Kamerun schicken. Das Friedensgebet hilft dabei und bitte um die Spende von nicht mehr benötigten Sandalen, Tennis- und Sportschuhen für Frauen, Männer und Kinder. Die Schuhe können im Friedensgebet abgegeben werden oder in Verbindung mit Prädikant Martin Becker. Dieser sagt: „Es tut so gut, dass Geflüchtete wie Ernest und Christabel spürbar machen, dass sie an unserer Kirche und Gesellschaft wertschätzend teilhaben wollen.“

„Diese Familie tut richtig gut“, meint Prädikant Martin Becker und strahlt. Seit zwei Jahren wohnen Christabel und Ernest im Welzheimer Container für Geflüchtete. Sie stammen aus Kamerun. Ein Land, das immer mehr in einen Krieg übergeht. Betroffen von der Gewalt sind besonders Lehrer. Sie werden entführt und verstümmelt, damit kein Unterricht mehr möglich ist. Aus ihrem brennenden Dorf sind Christabel und Ernest geflohen und dankbar, dass sie in Deutschland Zuflucht gefunden haben. Sie

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