Welzheim

Weshalb der Welzheimer Stubensandstein einst der Stolz schwäbischer Hausfrauen war

Kleindenkmalforscher Roland Buggle zeigt einen Fegesand Stubensandstein an der Starße zwischen Schorndorf und Oberberken
Viele bekannte Häuser, wie zum Beispiel das Stuttgarter Rathaus, wurden aus Stubensandstein mit aufgebaut. © Gabriel Habermann

Bei Wanderungen und Spaziergängen finden sich immer wieder Hinweisschilder auf den zum Beispiel in der Fellbacher oder Welzheimer Region vorkommenden Stubensandstein. Er nahm einst eine wichtige Rolle beim Hausputz ein und erhielt so seinen Namen. Wenn Hausfrauen des 19. Jahrhunderts wie Friederike Kerner (1786-1854), Frau des Welzheimer und Gaildorfer Oberamtsarztes, eine große „Putzerei“ veranstalteten, dann fehlte der Stubensandstein in keinem Haushalt.

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