Winnenden

Ärger über Vandalismus in Winnenden: Stadt mit Appell an die Bürger

Beschädigtes Gartentor
Ein Gartentor, von Unbekannten zerstört. © Dr. Jürgen Hägele

Vor wenigen Tagen hat der Winnender Revierleiter Andreas Lindauer die Polizeistatistik für das Jahr 2021 präsentiert (wir haben berichtet). Während die Beamten mehr Drogendelikte zählten, ist unter anderem die Zahl der Körperverletzungsdelikte und Sachbeschädigungen zurückgegangen.

Freilich gibt es auch in Winnenden immer wieder Fälle von Vandalismus. Einer, der rund zwei Wochen zurückliegt, hat die Stadtverwaltung jetzt sogar zu einer Pressemitteilung veranlasst.

„Bis zur Unbrauchbarkeit verbogen“

In der Nacht zum 7. Mai seien in den Sandäckern in Birkmannsweiler „ein Ansitzwagen stark beschädigt, ein Gartentor bis zur Unbrauchbarkeit verbogen und eine Holzlattentür gewaltsam eingetreten“ worden, berichtet die Pressestelle – und sendet einen Appell an die Winnender Bürgerinnen und Bürger.

Bei diesen Taten handele es sich um eine Sachbeschädigung und damit um eine Straftat, welche der Polizei unverzüglich angezeigt werden sollte, heißt es darin. Betroffenen wird geraten, sich an das zuständige Polizeirevier zu wenden und einen Strafantrag zu stellen. „Wer Personen beim Beschädigen von fremdem Eigentum beobachtet, wird gebeten, die Beobachtung der Polizei mitzuteilen und so bei der Aufklärung zu helfen.“

Polizeichef Andreas Lindauer hat den Rückgang der Sachbeschädigungen im vergangenen Jahr auch mit den Maßnahmen während der Corona-Pandemie begründet: „Durch Lockdown und Co. waren die Menschen weniger unterwegs. Veranstaltungen, bei denen Alkohol ausgeschenkt wird, sind ausgefallen“, erklärte er bei der Präsentation der Kriminalitätsstatistik.

Häufung im Frühjahr

Es ist im Umkehrschluss wahrscheinlich, dass diese Fälle jetzt, wo keine Beschränkungen mehr gelten, wieder zunehmen. Bereits im Februar hatte unsere Redaktion über eine Häufung von Sachbeschädigungen in der Innenstadt berichtet: Unbekannte, die in der Marktstraße randalierten, Blumenkübel und Autos beschädigten, in einem anderen Fall eine Bushaltestelle und die Stadtkirche beschmierten.

Auch den Adlerplatz, wo sich häufig Jugendliche und junge Erwachsene treffen, hat die Polizei als Unruheherd auf dem Radar. Neben Sachbeschädigungen kommt es hier auch immer wieder spätabends zu Lärmbelästigung.

Vor wenigen Tagen hat der Winnender Revierleiter Andreas Lindauer die Polizeistatistik für das Jahr 2021 präsentiert (wir haben berichtet). Während die Beamten mehr Drogendelikte zählten, ist unter anderem die Zahl der Körperverletzungsdelikte und Sachbeschädigungen zurückgegangen.

Freilich gibt es auch in Winnenden immer wieder Fälle von Vandalismus. Einer, der rund zwei Wochen zurückliegt, hat die Stadtverwaltung jetzt sogar zu einer Pressemitteilung veranlasst.

„Bis zur

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