Winnenden

30 Winnender Schüler erleben eine kreative Herbstferienwoche

Herbstferiengruppen
Der Ventilator macht Wind für die Fahrt mit der „Achterbahn“. Im Film sieht man ihn später nicht. © Alexandra Palmizi

Der „Talentcampus“ für Schüler in den Herbstferien war schon immer etwas Besonderes. Aber jetzt, da er einmal wegen Corona ausfallen musste und die Jugendlichen auf so viel verzichten mussten, merkt man ihnen richtig an, wie sehr sie das Angebot genießen. Voller Konzentration, aber auch mit Spaß und Lockerheit ist beispielsweise das Filmteam in der Ganztagsschule „Tomate“ dabei.

Als klar war, dass die ganze Gruppe zusammen einen Film zum Thema „Achterbahn“ drehen will, waren die Rollen schnell verteilt. Jeder bekam das, was ihn reizte, der Kameramann ist der Herr über das Tablet, das auf einem Stativ zur Filmkamera wird, die Regisseurin und ihre Assistenten haben viele Ideen für die lustige Umsetzung der Geschichte „Raketenfahrer“, die Requisiteure malen Hintergrundlandschaften, basteln die Haltebügel und rühren einen großen schleimig-bunten Topf aus Krepppapier, Servietten und Tapetenkleister an. Für den Schlussgag, der an dieser Stelle nicht verraten wird, denn am Samstag gucken sich die anderen Teams die Arbeiten an und im Anschluss die Eltern und Geschwister. 

Gruppen sind sich die gesamte Woche nie begegnet

Täglich haben sich die Teilnehmer getestet, immer blieben sie in ihren Gruppen zusammen. Auch die Abschlusspräsentation erfolgt nur über Rundgänge zu den Filmaufzeichnungen. Schließlich sprang mittendrin die Vorgabe um von Basis- in Warnstufe. 

Auch in der Volkshochschule waren zehn Kinder zusammen, haben ihre Kreativität ausgelebt. Hier bildete sich eine Theatergruppe und eine Gruppe, die Knetfiguren machte und eine Geschichte mit einer Fotostrecke oder einem kleinen Animationsfilm erzählt. Finanziert wird die Herbstferienwoche übrigens maßgeblich durch ein Programm des Bundesfamilienministeriums.

Musik, Bilder, Animationsfilme entstehen im Haus der Jugend

Noch kleinteiliger, wenn man so will, arbeiteten die zehn Jugendlichen im Haus der Jugend. Auch sie hatten zunächst Besuch von den Experten, dem Musikpädagogen Mick Scheuerle, der Theaterpädagogin Anna Kaess und dem Bildenden Künstler Fabian Baur. Die Ideen sprudelten auch hier nur so aus den Kindern heraus. Und so entstanden ungezählte Einzelwerke, Kompositionen am Tablet mit der App GarageBand, Musikvideos, auf dem Tablet gemalte Bilder, kleine Foto-Geschichten, aber auch Gemeinschaftswerke von einigen Jungs, die einen beachtlichen Stop-Motion-Film gedreht haben: Aus der Vulkanlava entsteht ein Monster.

Der „Talentcampus“ für Schüler in den Herbstferien war schon immer etwas Besonderes. Aber jetzt, da er einmal wegen Corona ausfallen musste und die Jugendlichen auf so viel verzichten mussten, merkt man ihnen richtig an, wie sehr sie das Angebot genießen. Voller Konzentration, aber auch mit Spaß und Lockerheit ist beispielsweise das Filmteam in der Ganztagsschule „Tomate“ dabei.

Als klar war, dass die ganze Gruppe zusammen einen Film zum Thema „Achterbahn“ drehen will, waren die

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