Winnenden

4,5 Hektar Ackerfläche für neuen Bauhof - Winnender ALi-Chef Christoph Mohr will daneben Fotovoltaik aufstellen

Solaranlagedeponie
Symbolfoto. © Gaby Schneider

Der nächste Schritt hin zu einem neuen Bauhof und Platz für die Stadtwerke Winnenden ist mit der Aufstellung des Bebauungsplans „Brühl“ und gleichzeitiger Anordnung der Baulandumlegung erfolgt, einstimmig bei zwei Enthaltungen sprach sich das Gremium dafür aus. Danach hat sich die Stadt per Satzung ein besonderes Vorkaufsrecht für den Geltungsbereich des künftigen Bebauungsplans eingeräumt. Beim Gewann „Brühl“ handelt es sich um Äcker zwischen Bahndamm und Beginn des Talwegs nach Schwaikheim. Stadtentwicklungsamtsleiter Markus Schlecht wies darauf hin, dass das Gebiet 7,2 Hektar groß sei, weil die Stadt Flächen zum Tauschen brauche. Für die geplante Bebauung reichten 4,5 Hektar.

Der Fraktionschef der Alternativen Liste, Christoph Mohr, wies auf sein als Antrag formuliertes Ansinnen hin, das Plangebiet um einen 200 Meter breiten Streifen entlang der Bahnlinie bis zur B 14 zu erweitern, um darauf eine Freiflächenfotovoltaik-Anlage für die Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht bauen zu können. Markus Schlecht hält die leichte Hangneigung und den durch den Bahndamm „vorbelasteten Bereich“ für geeignet, merkte aber auch an, dass sich solche Anlagen genauso gut auf Dächern oder an Gebäudefassaden anbringen lassen. Über den Vorschlag wurde nur kurz diskutiert, nicht abgestimmt. Stadtrat Markus Siegloch (FWV) verwies auf „riesengroße Flachdächer neben dem Gebiet – ohne Fotovoltaik“, auch auf anderen Bestandsgebäuden gebe es noch Potenzial. Er glaubt, dass Stromerzeugung „auf der grünen Wiese“ kaum Akzeptanz finde. FWV-Fraktionschef Hans Ilg ergänzte: „Die Bauhof/Stadtwerkefläche an sich sollte nicht mehr als 2,5 Hektar betragen, und der Rest sollte landwirtschaftlich genutzt werden können.“

Christoph Mohr sagte, dass er in der Fotovoltaikanlage eine Art „Grünflächensicherung“ sehe, denn er befürchte, dass „Gelüste“ nach weiteren Gewerbeflächen neben dem Bauhof entstehen.

Der nächste Schritt hin zu einem neuen Bauhof und Platz für die Stadtwerke Winnenden ist mit der Aufstellung des Bebauungsplans „Brühl“ und gleichzeitiger Anordnung der Baulandumlegung erfolgt, einstimmig bei zwei Enthaltungen sprach sich das Gremium dafür aus. Danach hat sich die Stadt per Satzung ein besonderes Vorkaufsrecht für den Geltungsbereich des künftigen Bebauungsplans eingeräumt. Beim Gewann „Brühl“ handelt es sich um Äcker zwischen Bahndamm und Beginn des Talwegs nach

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