Winnenden

Ampelschaltung am Kronenplatz bleibt unverändert

357527_1_org_3adf1bc4-d61e-456c-bc6f-1b43ab562552
Die Ampel an der unteren Marktstraße. © Schmitzer

Die Fußgängerampel zwischen der unteren Marktstraße und der Bahnhofstraße (Steak- und Schnitzelmeisterei) schaltet schnell von Grün auf Rot. Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind, haben Probleme, über die Straße zu kommen, bevor die Autofahrer auf der Ringstraße losfahren. Die Stadt hat die Ampelschaltung nun von Experten überprüfen lassen, wie Pressesprecherin Emely Rehberger in einer E-Mail an unsere Redaktion erklärt.

„Die Funktionsweise der Lichtsignalanlage wurde zwischenzeitlich durch das Stadtbauamt mit dem Büro Dr. Karajan nochmals überprüft und bewertet. Die praktische Funktionsfähigkeit der Ampel wurde durch den Gemeindevollzugsdienst vor Ort überprüft“, heißt es in der Mitteilung.

Insgesamt sei festgestellt worden, dass die Steuerung der Lichtsignalanlage regelkonform ist und in der Praxis auch genauso läuft. Die Grünphase betrage zwölf Sekunden und sei damit nach Bewertung aller Beteiligten so ausreichend bemessen, dass ein Fußgänger, der in normaler Gehgeschwindigkeit losläuft, den gegenüberliegenden Straßenrand sicher erreiche. Diese Feststellungen habe auch der Gemeindevollzugsdienst bei den Kontrollen vor Ort gemacht.

„Für später loslaufende Fußgänger oder gehbeeinträchtigte Personen bleibt noch der sichere Zwischenstopp auf der Mittelinsel. Übrigens zeigt auch ein Vergleich mit anderen Fußgängersignalanlagen eine Übereinstimmung, so betragen zum Beispiel die Grünphasen der Fußgängerampeln an der Leutenbacher Straße/Seestraße und Wiesenstraße ebenfalls zwölf Sekunden“, so Rehberger weiter.

Technisch betrachtet wäre an der Kronenplatzampel die Zugabe von maximal fünf Sekunden Grünphase für die Fußgänger möglich, dies gehe dann allerdings zulasten des gesamten Verkehrsablaufs und betreffe letztlich auch den Linienbus. Dieser verfüge zwar über eine Busbevorrechtigung, die aber auch nur bedingt funktioniere, wenn sich ein Rückstau gebildet hat.

Die Stadtverwaltung sei auch nach Rücksprache mit der Polizei, der an dieser Stelle keine Gefahrenlage bekannt ist, zum Ergebnis gekommen, dass aktuell kein Handlungsbedarf besteht.