Winnenden

Arbeiter-Samariter-Bund: Zweite Impfung für Heimbewohner, betreutes Wohnen und Mitarbeiter steht bevor

Altenheim
Symbolbild: Corona-Test in einem Pflegeheim. © ALEXANDRA PALMIZI

Eine ungewöhnlich hohe Impfbereitschaft zeigten die Bewohner des Pflegeheims an der Gerberstraße (Träger Arbeiter-Samariter-Bund, ASB) und des angeschlossenen betreuten Wohnens: 35 von 38 beziehungsweise 18 von 20 wollten sich immunisieren lassen. Zwei aus dem betreuten Wohnen hatten sich schon selbstständig um eine Impfung gekümmert. Die Quote bei den Bewohnern liegt demnach bei nahezu 100 Prozent. Außerdem hob gut die Hälfte der Mitarbeitenden, etwa 19 Personen von 35, den Finger. Heimleiterin Oana Roman-Wendland hatte demnach Anfang Februar für über 70 Impfungen den ganzen Tag das mobile Impfteam des Robert-Bosch-Krankenhauses zu Gast. „Etwas ärgerlich war nur, dass es im Vorfeld hieß, mehr als 60 Impfdosen gibt es nicht. Wir mussten ein paar Leuten absagen, die das natürlich nicht verstehen konnten, wie auch?“, berichtet sie auf Nachfrage unserer Zeitung.

Am Tag der Impfung dann die Überraschung: Das Team hatte mehr als genug Impfstoff dabei. „Ich konnte dann noch ein paar der Mitarbeiter mehr für die Impfung gewinnen, und über die Nachbarschaftshilfe fanden sich über 80-Jährige, die noch keinen Impftermin bekommen hatten. So waren am Ende alle glücklich.“

Oana Roman-Wendland berichtet weiter, dass aus den Neuzugängen, die per Schnelltest auf Corona getestet wurden, eine Person hohes Fieber bekam und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. „Dort fiel der PCR-Test positiv aus.“ Doch im ASB-Heim hatte sie niemanden angesteckt und die sofort verschärften Isolations- und Hygienemaßnahmen taten ihr Übriges. Das Heim kann von sich weiter sagen, coronafrei zu sein.

Am Montag, 22. Februar, kommt das mobile Impfteam zur Zweitimpfung.