Winnenden

Arbeitsgruppe fürs pädagogische Konzept

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Sabine Hagenmüller-Gehring ist die Leiterin des Schulamtes im Rems-Murr-Kreis. © Andrea Wuestholz
Schwaikheim.

Die pädagogischen Konzepte der Winnender und der Schwaikheimer Gesamtschule sind unterschiedlich, und es brauche Zeit, sie zu einem gemeinsamen Konzept zusammenzufügen, erklärte Schulamtsleiterin Sabine Hagenmüller-Gehring am Donnerstag. Aber das Schulamt hält an seinem Plan fest, die beiden Schulen zu fusionieren. Um keine Zeit zu verlieren, hat es eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit drei Lehrerinnen aus Winnenden und drei aus Schwaikheim einberufen. Thomas Biber vom Staatlichen Schulamt leitet die Arbeitsgruppe und berichtete am Donnerstag von ersten Vorschlägen, die erarbeitet wurden.

Schwierig sind die unterschiedlichen Raumkonzepte der beiden Schulen, aber, sagt Biber, „wir können uns Kompromisse vorstellen.“ Bislang arbeitet Schwaikheim viermal pro Woche als Ganztagsschule und Winnenden dreimal. Darüber wird diskutiert. Wahrscheinlich werde die Arbeitsgruppe drei Ganztage pro Woche vorschlagen.

Die in Winnenden üblichen Feedbackgespräche bestehen in Schwaikheim nicht. Diskussionen darüber laufen. Eventuell könnten die Feedbackgespräche in Schwaikheim übernommen werden.

Schulleiter sind in der Arbeitsgruppe nicht beteiligt. Die Schwaikheimer Schulleiterstelle soll im nächsten Jahr neu besetzt werden für eine fusionierte Schule Schwaikheim-Winnenden, wenn kein Bürgerentscheid dazwischenfunkt.

Spätestens 2021 soll der Winnender Teil der Schule nach Schwaikheim übersiedelt werden. Ob die heutigen fünften und sechsten Klassen dann nach Schwaikheim ziehen, will das Schulamt zusammen mit den Eltern klären, so Hagenmüller-Gehring.