Winnenden

Baustelle im Stöckenhof: Vollsperrung aufgehoben

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Die Sperrung zwischen Berglen-Stöckenhof und Winnenden-Hertmannsweiler ist seit Freitagabend aufgehoben. © ZVW/Gabriel Habermann

Berglen-Stöckenhof. Die Pendler dürfen aufatmen: Ab sofort können sie wieder zwischen der B 14 bei Winnenden-Hertmannsweiler und dem Berglen-Teilort Stöckenhof bis Oppelsbohm oder Rudersberg fahren. Die Sperrung wurde am Freitagabend aufgehoben, die zahlreichen Verbesserungen rund um den Kreisverkehr im Dorf sind fertig.

Na gut, fast fertig, denn wegen des anhaltenden Regens der vergangenen Tage konnte die Baufirma die Straße nicht markieren, dafür muss es trocken sein. „Aber wir heben die Sperrung trotzdem auf und warnen mit Schildern vor der fehlenden Markierung“, sagt Freddy Ceko vom Ingenieurbüro Riker und Rebmann. Trockene Tage sind schon für nächste Woche vorhergesagt.

Ampel regelt zunächst noch den Verkehr

Die Bauarbeiter werden außerdem einen 50 Meter langen Gehweg innerorts an der Jasminstraße (Richtung Bürg) bauen. So lange regelt eine Ampel den Verkehr um die halbseitige Straßensperrung herum. Alles wird voraussichtlich Ende April, Anfang Mai fertig sein. Dann dürfen auch wieder Lkw fahren, die zurzeit über Allmersbach im Tal umgeleitet werden.

Mehrere Gründe gab’s für die Verlängerung der Sperrung

„Die Sperrung hatte sich jetzt ganz gut eingespielt bei den Autofahrern“, sagt Freddy Ceko. Baustellen, zumal solche mit Vollsperrung, seien jenen immer lästig, das ist schon klar. Gereizt war so mancher Autofahrer wegen der Länge der Sperrzeit. Ursprünglich sollte sie zwei Monate betragen und wäre dann kurz vor Weihnachten beendet gewesen. Nun waren es vier Monate. Freddy Ceko erläutert, dass sich schon der Start dieses Bauabschnitts „um mindestens zwei Wochen verzögert hatte“. Dadurch kamen drei Wochen Betriebsferien der Baufirma an Weihnachten und Frost ab Mitte Januar hinzu. „Das Wetter macht einem bei Straßenbauarbeiten ja immer wieder einen Strich durch die Rechnung.“ Außerdem erhielt die Firma noch einen Zusatzauftrag, der bei Ausschreibung und Erstellung des Zeitplans nicht bekannt gewesen sei: „Schuppen an der Ortsdurchfahrt wurden abgerissen, und wir haben für vier Bauplätze die gesamte Infrastruktur gelegt“, sagt Ceko, dass dies mindestens zwei weitere Wochen gekostet habe.

Anwohner wohnen jetzt sicherer im Stöckenhof

Für die künftigen und die bisherigen Anwohner heißt es im Stöckenhof nun vor allem „Sicherer Wohnen“. Etliche Gehwege wurden verlängert, am Ortseingang entstand durch Verschwenkung der Straße eine „Tempobremse“, Wasserleitungen wurden erneuert und ein Hydrant gesetzt, die oberirdische Stromleitung kam unter die Erde, und die Straßenlaternen erhellen nun alles mit LED-Leuchten.

Die Schlussrechnung liegt zwar noch nicht vor, aber die Bauarbeiten im Stöckenhof werden um die 880 000 Euro brutto kosten.