Winnenden

Bei Schließungen: Kitagebühren in Winnenden werden teilweise erlassen

Kinderbetreuung
Symbolbild. © pixabay

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Winnenden hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Kinderbetreuungsgebühren bei Schließungen teilweise zu erlassen. Das berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung.

Besonders in den Monaten September bis Dezember 2020 sei es häufig vorgekommen, dass Kindertageseinrichtungen oder einzelne Gruppen wegen Quarantäneanordnungen des Gesundheitsamts geschlossen werden mussten. Auch in den Monaten Januar bis April 2021 werde mit Schließungen gerechnet. Für die Monate Mai bis Juli 2021 bestehe die Hoffnung, dass es aufgrund der wärmeren Jahreszeit und gegebenenfalls dem Einsatz von Impfstoffen zu keinen coronabedingten Kitaschließungen kommen wird.

Ist die Kita oder die einzelne Gruppe an fünf Tagen im Kindergartenjahr geschlossen, werden den Eltern 25 Prozent der satzungsgemäßen Monatsgebühr erlassen. Ab dem zehnten Schließtag werde die Monatsgebühr zur Hälfte, ab dem 15. Schließtag zu 75 Prozent und ab dem 20. Schließtag voll erlassen.

Verrechnung nach vier Monaten

Um den Gebührenerlass zu bewältigen, erfolge die Verrechnung jeweils nach vier Monaten. Im Januar 2021 werden die Schließtage der einzelnen Kitas und Kitagruppen im Zeitraum von September bis Dezember 2020 erfasst. Fällige Rückzahlungen werden dann mit der Gebühr des Monats Februar 2021 verrechnet. Den privaten und kirchlichen Kindergartenträgern in Winnenden wird empfohlen, die beschlossene Regelung ebenfalls anzuwenden, um Kinder und Eltern welche diese Einrichtungen besuchen, nicht zu benachteiligen.