Winnenden

Beschluss in Winnenden steht: Mobile Luftfilter höchstens für zehn Klassenzimmer

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Klassenzimmer in der Geschwister-Scholl-Realschule mit Lehrerin Sarah Vetter: Lüften hilft mehr als ein mobiler Luftfilter. © Schmitzer

Jetzt ist es beschlossen: Die Stadt Winnenden schafft im höchsten Fall für zehn Winnender Schulräume mobile Luftfilter an, die Coronaviren aus der Luft holen sollen. Einig sind sich die Gemeinderäte insgesamt (bis auf eine Stadträtin, die sich der Stimme enthalten hat) und auch die Winnender Schulrektoren, die von Rektorin Sabine Klass vertreten wurden im Sitzungssaal. Kernaussage der Sprecherin für alle Rektoren: „Luftfilter ersparen uns auf gar keinen Fall das Lüften.“ Die allermeisten Schulräume in Winnenden seien sehr gut belüftbar, so dass für frische Luft immer noch die alte Methode funktioniert: Fenster auf!

Das Lüften hat sich eingespielt an Schulen. Ein Besuch in der Geschwister-Scholl-Realschule am Tag nach dem Gemeinderatsbeschluss ergibt: Einige Fenster pro Klassenzimmer lassen sich öffnen. Jetzt im Sommer ist ein Fenster permanent offen, bei schlechter Luft kann ein Schüler schnell ein weiteres aufmachen. Die Schule hat keine CO2-Ampeln, deshalb brachten Lehrer im Winter Wecker mit, die alle 15 Minuten Signal gaben, und dann wurden die Fenster aufgerissen. Haben sich dabei manche Schüler eine Erkältung geholt? Ja. Schon. Ein paar melden sich auf Anfrage. Aber sie dürfen und sollen während des Lüftens im Winter ihre warmen Kittel anziehen. Für Schulleiterin Klass sind die Coronaregeln äußerst wichtig, weil sie ermöglichen, dass die Schüler wieder in die Schule kommen können, dass sie Präsenzunterricht bekommen und ihre Mitschüler treffen. „Uns Schulleitern sind das Wohl, die Gesundheit und die Sicherheit unserer Schüler das Wichtigste“, sagte sie im Gemeinderat, „ich hoffe sehr, dass wir im Herbst nicht schließen müssen – das wäre der Supergau.“

Nur für fünf bis zehn Klassenzimmer, die schlecht belüftbar sind, möchte die Stadt Filtergeräte bestellen. Zuvor prüft sie aber, ob nicht doch Fenster eingebaut werden können, die sich öffnen lassen, erklärte Schulamtsleiterin Sybille Mack in der Sitzung. Sie und die Gemeinderäte sind froh um jedes Filtergerät, das sie sich sparen können, denn die Anschaffungs- und die laufenden Kosten sind hoch.

Jetzt ist es beschlossen: Die Stadt Winnenden schafft im höchsten Fall für zehn Winnender Schulräume mobile Luftfilter an, die Coronaviren aus der Luft holen sollen. Einig sind sich die Gemeinderäte insgesamt (bis auf eine Stadträtin, die sich der Stimme enthalten hat) und auch die Winnender Schulrektoren, die von Rektorin Sabine Klass vertreten wurden im Sitzungssaal. Kernaussage der Sprecherin für alle Rektoren: „Luftfilter ersparen uns auf gar keinen Fall das Lüften.“ Die allermeisten

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