Winnenden

Bund der vertriebenen Deutschen in Winnenden wünschte diesen und andere "ostdeutsche" Schriftsteller-Namen

Adam-Müller-Guttenbrunn
Willi Halder, Landtagsabgeordneter (Grüne), hat die Debatte über den Namensgeber der Straße beim Winnender Aldi angestoßen. © ALEXANDRA PALMIZI

In einem alten Gemeinderatsprotokoll hat auf Bitte unserer Zeitung Stadtarchivarin Michaela Couzinet-Weber entdeckt: Die Adam-Müller-Guttenbrunn-Straße hieß ursprünglich Mittlerer Kesselrainweg.

Am 7. September 1954 beschloss der Winnender Gemeinderat auf einen Antrag der Ortsgemeinschaft des Bundes der vertriebenen Deutschen die Umbenennung. Seitens der Neubürger wollte man an einen Schriftsteller erinnern, der sich um die deutsche Literatur in Osteuropa verdient gemacht hätte. Das

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