Winnenden

Busbahnhof wird für 1,1 Millionen Euro saniert

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Der Busbahnhof in Winnenden. © Ramona Adolf

Winnenden.
Die Stadt wird im nächsten Jahr die Bussteige am Busbahnhof sanieren und neu gestalten, so dass sie barrierefrei werden. Bauamtsleiter Klaus Hägele legte die Pläne im Gemeinderat vor: Die Pflaster verschwinden. Fahrspuren werden aus Beton und die Fußgängerinseln mit Asphaltbelag gemacht. Die gelten als dauerhafter als die Pflastersteinbeläge, die vor 20 Jahren häufig an Busbahnhöfen verwendet wurden. Die Gesamtkosten sollen sich auf über 1,1 Millionen Euro belaufen und damit um rund 80 000 Euro höher liegen als geschätzt.

Keine zusätzliche Überdachung

Das Toilettenhäusle, das beim Busbahnhof steht, wird ganz abgerissen und durch ein komplett neues ersetzt, wie Hägele berichtete. In den Unterlagen der Verwaltung für die Gemeinderäte sah man auch 30 Meter lange durchgezogene Dächer über den Busbahnsteigen, zum Biespiel in einem Bild aus Schwäbisch Hall. SPD-Stadtrat Hans-Dieter Baumgärtner fragte nach, ob so etwas auch in den Überlegungen für Winnenden sei. Aber daraus wurde nichts. OB Holzwarth vermutete, dass so etwas zusätzlich über eine Million Euro kosten würde. Es gebe vier überdachte Wartebereiche auf dem Busbahnhof, und dabei soll es auch bleiben. Der Bus hält eben manchmal entfernt von den Wartbereichen, und man müsse dann durch den Regen zum Bus rennen, bedauerte Baumgärtner, der selbst oft mit Bus und Bahn fährt.