Winnenden

Corona: Den Schnelltest-Stationen in Winnenden geht die Arbeit nicht aus

Drive In Teststation beim Wunnebad
Drive-in-Test: Philipp Hatzis' Teststation am Wunnebad ist – wie die drei weiteren in Winnenden und Berglen – weiterhin gut besucht. © Alexandra Palmizi

Den Corona-Schnelltestern in Winnenden geht die Arbeit nicht aus. Wie Philipp Hatzis, Betreiber von vier Teststationen, berichtet, hält sich die Anzahl der Kunden konstant, wird eher sogar mehr. „Ich bin sehr überrascht, wie viel es immer noch ist“, sagt der Jungunternehmer. Was sich verändert hat, seit die Omikron-Variante dominiert: Die Zahl der positiven Ergebnisse hat deutlich zugenommen. Von 300 bis 500 Antigen-Schnelltests, die er und sein Team am Tag nehmen, sind bis zu 20 positiv – also an manchen Tagen rund sieben Prozent. 

Wobei in der zurückliegenden Woche insgesamt nur rund drei Prozent der Tests ein positives Ergebnis erzielt haben: Von 2919 waren 2839 negativ - und 80 positiv, wie Philipp Hatzis berichtet.

Laut Philipp Hatzis hat sich noch kein Mitarbeiter beim Testen infiziert

Was bei dieser Statistik laut Philipp Hatzis außerdem zu beachten ist: „Viele sind mehrfach positiv – weil sie zum Freitesten zu uns kommen.“ Das ist am siebten Tag der Quarantäne frühestens möglich, wenn der oder die Infizierte zwei Tage in Folge symptomfrei war. Bei einigen schlägt der Test dann aber immer noch an ...

Ist das kein beängstigendes Gefühl für ihn und seine rund 20 Minijobber, mit so vielen Corona-Infizierten in Kontakt zu treten? Am Anfang sei das so gewesen, sagt Philipp Hatzis, doch es habe sich in der gesamten Zeit „kein Mitarbeiter je infiziert“ – Hygienevorschriften und Sicherheitskleidung sei Dank.

Am Morgen sind überall noch Schnelltests verfügbar

In und um Winnenden betreibt Philipp Hatzis aktuell eine Teststation im Rathaus von Berglen, in Hertmannsweiler und Birkmannsweiler bei der Firma Giesser und das Drive-in-Testzentrum am Wunnebad. In allen Einrichtungen bis auf die in Birkmannsweiler, die am Mittwoch wieder öffnet, sind für diesen Dienstag am Morgen noch Termine verfügbar. Wobei in Hertmannsweiler nur am Morgen getestet wird und im Berglener Rathaus nur am Abend, während das Wunnebad-Drive-in am Nachmittag geöffnet hat. „Wir wollen den Tag abdecken“, erklärt Philipp Hatzis.

Bis auf ein paar karge Wochen im vergangenen Herbst, als die Tests nicht mehr für alle kostenlos waren, lohnt sich das Geschäft. Pro Bürgertest-Abstrich können Teststationen acht Euro abrechnen. Zusätzlich werden 4,50 Euro Sachkosten pro Schnelltest erstattet. Im Einkauf sind die Schnelltests teilweise deutlich günstiger. Im Internet finden sich Angebote von nur knapp über einem Euro pro Testkit für Großabnehmer.

Kita-Testpflicht: Manche Familien kommen jeden Tag zum Test

Fällt eine Zielgruppe weg, zum Beispiel einige doppelt Geimpfte, weil neuerdings nicht mehr „2G plus“ in der Gastronomie gilt, kommt eine neue hinzu, die Erfahrung hat Philipp Hatzis gemacht. „Im Moment ganz extrem: Kindergartenkinder.“ Gibt es in einer Gruppe einen positiven Fall, müssen die Kleinen an fünf Tagen in Folge getestet werden – es kommt dann vor, dass Familien jeden Tag in einem seiner Testzentren aufschlagen.

Lollitests oder Spucktests hat Philipp Hatzis aber nicht mehr im Angebot. Diese hätten sich als weniger treffsicher herausgestellt. „Deutlich genauer“ sei der „Nasenrachen“-Abstrich, also der, bei dem der Tester mit dem Stäbchen tief in die Nase eindringt.

Den Corona-Schnelltestern in Winnenden geht die Arbeit nicht aus. Wie Philipp Hatzis, Betreiber von vier Teststationen, berichtet, hält sich die Anzahl der Kunden konstant, wird eher sogar mehr. „Ich bin sehr überrascht, wie viel es immer noch ist“, sagt der Jungunternehmer. Was sich verändert hat, seit die Omikron-Variante dominiert: Die Zahl der positiven Ergebnisse hat deutlich zugenommen. Von 300 bis 500 Antigen-Schnelltests, die er und sein Team am Tag nehmen, sind bis zu 20 positiv –

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