Winnenden

Corona-Inkfektionen in Winnenden: Zahlen in Schulen sinken, Anstieg in den Kita

Büchner Coronatest
Routine für viele Schüler in Winnenden (Archivfoto): Ein Corona-Test am Morgen. © Gabriel Habermann

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Kinder und Jugendlichen an den Winnender Schulen ist gesunken. Befanden sich vor rund einer Woche noch 160 Schülerinnen und Schüler positiv getestet in häuslicher Isolation, sind es jetzt nur noch 124 (Stand: Donnerstagvormittag,10.2.). Bei den Kindergartenkindern ist die Zahl von 16 auf 24 gestiegen. Außerdem befinden sich in dieser Woche elf Erzieherinnen „infiziert in Absonderung“ (in der Vorwoche: zehn), wie die städtische Pressesprecherin Emely Rehberger unserer Redaktion mitteilt.

Kinderhaus muss früher schließen

Das hat Auswirkungen auf den Betrieb: „Wir mussten die ganze Woche im Kinderhaus Seewasen die Öffnungszeiten einschränken“, berichtet Emely Rehberger – das Kinderhaus schließt drei Stunden früher, um 15 Uhr anstatt um 18 Uhr. Im Kinderhaus Höfen mussten die Eltern ihre Kinder zumindest an einem Tag schon um 13 Uhr abholen, nicht wie üblich erst um 15 Uhr.

An den Schulen sorgt die Omikron-Variante weiterhin für freie Plätze in den Klassenzimmern, ganze Schulklassen werden aber seit vergangener Woche nicht mehr in Quarantäne geschickt. Dafür wird vorerst weiter getestet (wobei die geboosterten Schülerinnen und Schüler von der Testpflicht befreit sind) und Maske getragen. Diese Maßnahmen scheinen mancherorts besonders gut zu wirken, an der Grundschule in Höfen zum Beispiel.

Kaum Fälle an der Grundschule Höfen

Schulleiterin Petra Riefler berichtet: „Wir haben die ganze Zeit wenige Fälle gehabt. Bei uns ist auch durch Omikron kein Unterschied zu beobachten gewesen seit Weihnachten.“ Bei den positiven Fällen habe es sich um Einzelfälle gehandelt – auf 130 Kinder kamen höchstens mal bis zu drei Positivtests. Ansteckungen innerhalb von Klassen oder gar größere Ausbrüche habe es nicht gegeben.

Petra Riefler ist sich sicher, dass die gute Zusammenarbeit mit den Eltern dabei eine entscheidende Rolle spielt. „Wir haben sehr umsichtig handelnde Eltern. Wir lassen unsere Kinder nach wie vor zu Hause testen. Das hat bewirkt, dass viele Infektionen gar nicht in die Schule getragen werden.“

Dutzende Kinder als Kontaktpersonen zu Hause 

Insgesamt gibt es an allen Winnender Grundschulen aktuell 33 Kinder, die per PCR-Test positiv getestet wurden, hinzu kommen 13 positive Schnelltests (Stand: Mittwochabend). Als Kontaktpersonen befinden sich weitere 24 Grundschulkinder in Quarantäne. Bei den weiterführenden Schulen befinden sich 26 Kinder und Jugendliche PCR-positiv in Quarantäne, bei 52 weiteren hat ein Schnelltest angeschlagen, 33 Schülerinnen und Schüler gelten als Kontaktpersonen und müssen zu Hause bleiben.

Insgesamt ergibt das 124 positive Fälle an allen Schulen, rechnet man die positiven PCR-Tests und die kaum noch falschen Schnelltests zusammen. Von 3457 Schülerinnen und Schülern sind also aktuell mindestens 3,6 Prozent coronapositiv. In der vergangenen Woche waren es noch 4,6 Prozent gewesen.

Petra Riefler ist zuversichtlich, dass ihre Grundschule in Höfen auch weiterhin keine größeren Ausbrüche zu beklagen hat und hofft dasselbe für ihr „durchgeboostertes“ Kollegium, wo Corona erst eine Lehrerin erwischt hat. Dass sie die Schule noch einmal schließen muss, davon geht sie aktuell nicht aus, es wäre für sie auch das Schlimmste: „Für die Grundschüler ist es extrem wichtig, dass wir Präsenzunterricht haben. Das lässt sich nicht ersetzen. Die lange Zeit des Lockdowns war sehr, sehr schwierig und schädlich für die Kinder.“

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Kinder und Jugendlichen an den Winnender Schulen ist gesunken. Befanden sich vor rund einer Woche noch 160 Schülerinnen und Schüler positiv getestet in häuslicher Isolation, sind es jetzt nur noch 124 (Stand: Donnerstagvormittag,10.2.). Bei den Kindergartenkindern ist die Zahl von 16 auf 24 gestiegen. Außerdem befinden sich in dieser Woche elf Erzieherinnen „infiziert in Absonderung“ (in der Vorwoche: zehn), wie die städtische Pressesprecherin

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