Winnenden

Das Karl-Krämer-Haus in Winnenden ist jetzt barrierefrei zugänglich

Hublift
Hausmeister Roland Gerwien demonstriert die Funktionsweise des neuen Hublifts am Karl-Krämer-Haus. © Stadt Winnenden

Die Stadt Winnenden meldet, dass das Karl-Krämer-Haus, in dem zum Beispiel Sänger und Blasmusiker proben, jetzt barrierefrei zugänglich ist. Mit dem neuen Hublift gelangen in der Mobilität eingeschränkte Menschen nun hinein.

Geheingeschränkte Menschen standen in der Vergangenheit immer vor einer großen Hürde, wenn sie das Karl-Krämer-Haus betreten wollten. Nur eine Treppe ermöglichte den Zugang zu den Vereinsräumen. Eine Rampe war aus baurechtlichen Gründen nicht möglich.

Ebenerdig steigen Geheingeschränkte nun auf der Rückseite der Treppen ein und werden dann mit hydraulischem Antrieb 1,85 Meter nach oben befördert. Bis zu 320 Kilogramm kann der Hublift transportieren. Auf der oberen Plattform angekommen, ist ein barrierefreier Eingang in das Karl-Krämer-Haus möglich. Für die Anschaffung und Montage hat die Stadt rund 17 500 Euro ausgegeben.

Bis Ende März wird das Karl-Krämer-Haus außerdem mit einer neuen Küche und einem barrierefreien Bad ausgestattet. Die alte Küche wurde nur selten genutzt und daher ausgebaut. Der freie Raum steht Vereinen nun als Lager zur Verfügung. Das Bad bekommt ein rollstuhlgerechtes WC, ein unterfahrbares Waschbecken und eine bodentiefe Dusche. Mit dem neuen Mobiliar, das im April geliefert werden soll, enden die Baumaßnahmen im Innenbereich.