Winnenden

Das Weingut Häußer in Winnenden gießt: Junge Reben wegen der Dürre durstig

Weinberg gießen
Konrad Häußer beim Gießen seiner Jungpflanzen in der Weinlage „Hertmannsweiler Himmelreich“. © Gabriel Habermann

Seit etwa zehn Jahren verlegt das Weingut Häußer Schlauchleitungen, wenn es einen Weinberg neu bestockt. Schon immer brauchten Junganlagen in Trockenphasen Wasser.

Gießen, bevor man der Pflanze den Notstand ansieht

Doch seit sechs Wochen gießt Konrad Häußer auch bis zu zehn Jahre alte Anlagen. „Wir haben damit begonnen, bevor der Wassernotstand sichtbar war. Auch bei den zehn Jahre alten Stöcken reichen die Wurzeln noch nicht tief genug, ohne Wasser leiden sie.“

Häußer oder seine erwachsenen Kinder fahren also zu einer Quelle, füllen den Tank und bringen ihn in die Weinberge. Per Falldruck läuft das Wasser in die Schläuche und tropft direkt an die Stämmchen in die Erde. Oder der Wengerter geht durch die Reihen mit seinem Schlauch. „Wir haben noch nicht alle Anlagen mit der Tröpfchenbewässerung ausgerüstet“, erläutert Häußer.

„Je nach Boden und Alter der Rebstöcke gießen wir einen Wengert wöchentlich oder alle 14 Tage.“ Das frisst viel Zeit, die anderswo fehlt, und es kostet das Weingut Sprit für den Unimog. Konrad Häußer hofft, dass es bald regnet. Absehbar ist das keineswegs. 

Seit etwa zehn Jahren verlegt das Weingut Häußer Schlauchleitungen, wenn es einen Weinberg neu bestockt. Schon immer brauchten Junganlagen in Trockenphasen Wasser.

Gießen, bevor man der Pflanze den Notstand ansieht

Doch seit sechs Wochen gießt Konrad Häußer auch bis zu zehn Jahre alte Anlagen. „Wir haben damit begonnen, bevor der Wassernotstand sichtbar war. Auch bei den zehn Jahre alten Stöcken reichen die Wurzeln noch nicht tief genug, ohne Wasser leiden sie.“

Häußer

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