Winnenden

Das Wunnebad wird umgebaut

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Symbolbild. © ZVW/Danny Galm

Winnenden. Der Gemeinderat hat am Dienstag einstimmig den Umbau des Wunnebads befürwortet. Hauptänderung wird ein zusätzliches Lehrschwimmbecken.

Die Idee des Wunnebadumbaus besteht schon länger. Im Sommer stellte die Bundesregierung der Stadt einen Zuschuss von 3,5 Millionen Euro für den Umbau „in Aussicht“, wie Finanzdezernent Jürgen Haas am Dienstag im Gemeinderat betonte. „Das ist noch keine Zusage.“ Für die Zusage fehlte eine klare Aussage der Stadt und der Stadtwerke, dass sie ihren Teil der Kosten tragen wollen. Jürgen Haas nannte den städtischen Anteil: „4,2 Millionen Euro müssen von der Stadt kommen. Weitere Mittel sollen die Stadtwerke aufbringen.“

Stadtwerke investieren Millionen

Wenn die Stadtwerke Investitionsbeträge aufbringen sollen, muss der Gemeinderat entscheiden – er muss der Gesellschafterversammlung eine „Weisung erteilen“, sie beauftragen, für die Investition zu stimmen. Die Gesamtkosten für den Wunnebadumbau sind noch nicht wirklich bekannt. Im Moment arbeitet die Stadtkämmerei mit einem grob geschätzten Betrag von 17,5 Millionen Euro. „Das ist aber noch keine Kostenschätzung. Die Architekten rechnen gerade noch an dem Projekt“, erklärte Haas im Gemeinderat. In Kenntnis dieser vorläufigen Zahlen befürwortete der Gemeinderat diese Woche einstimmig das Bauvorhaben und die Geldmittel dafür. Mit diesem Abstimmungsergebnis kann die Stadt bei der Bundesregierung um eine Zuschusszusage bitten.

Die Stadtwerke, die das Wunnebad mit all seinen Verpflichtungen von der Stadt übernommen haben, werden in ihren Wirtschaftsplänen für die Jahre 2020 bis 2023 insgesamt knapp 9,8 Millionen Euro eintragen, um Umbau und Sanierung des Wunnebads abzusichern.

Sauna wird komplett erneuert

Dem Wunnebad wird die Sanierung eine große Verjüngung bringen. Der ganze Saunabereich soll modernisiert werden, die Gastronomie soll neu gestaltet werden, und das Schwimmer-Außenbacken sollen einen geschützten Zugang vom Hallenbad und den Umkleiden her bekommen. Größte Neuerung wird ein neues Lehrschwimmbecken sein.