Winnenden

Der Impftruck kommt nach Winnenden: So läuft die Anmeldung

Impftruck
Der Impftruck vor dem Kreisimpfzentrum in Waiblingen. © Gabriel Habermann

Winnender, die 80 Jahre oder älter sind, haben am 20. und 21. März die Chance auf eine Impfung gegen das Coronavirus. Der Impftruck, in dem sich zwei  kleine Arztpraxen befinden, kommt. „Wo dieser genau stehen wird, das erfahren diejenigen, die zum Impfen kommen, bei der Terminvereinbarung“, berichtet Manuela Voith, Amtsleiterin für Soziales, Senioren und Integration. An beiden Tagen steht der Lastwagen von 9 bis 16 Uhr in der Stadt.

Termine können am Montag, 15. März, telefonisch vereinbart werden

Die Verwaltung schaltet am Montag, 15. März, vier Telefonnummern, über die die begehrten Termine ab 9 Uhr ausgemacht werden können. „Unsere Mitarbeiter bekommen noch eine Schulung, wie die Terminvereinbarung genau läuft“, erzählt Voith. Klar ist bereits, dass am Samstag, 20. März, und Sonntag, 21. März, jeweils 120 Personen eine Impfung erhalten. „Geimpft wird mit dem Biontech-Impfstoff“, weiß Voith. Die Erfahrung aus anderen Kommunen zeige, dass die Termine sehr schnell ausgebucht seien. „Ich gehe davon aus, dass in ein bis zwei Stunden alle vergeben sind“, vermutet Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth. Wer am 15. März zum Telefonhörer greift, sollte sicherheitshalber Dokumente wie den Personalausweis, Impfpass oder die Versichertenkarte bereitlegen. „Einige Daten erfassen wir bereits am Telefon. Was wir genau brauchen, ist noch nicht bekannt. Zum Impftermin müssen diese Dokumente auf jeden Fall mitgebracht werden“, erklärt Manuela Voith.

Nur wer in Winnenden wohnt, ist für einen Termin berechtigt

Seit das Angebot des Impftrucks bekannt ist, erreichen die Stadtverwaltung viele Anfragen per Telefon und E-Mail. Eine Person habe zum Beispiel gefragt, ob sie ihren Termin an eine andere impfberechtigte Person weitergeben könne, wenn sie selbst ihre Impfung bereits hat. „Das geht nicht“, habe die deutliche Antwort gelautet. „Wer seine Erstimpfung bereits erhalten hat, der muss für seine Zweitimpfung ebenfalls in das Impfzentrum. Nur diese im Impftruck durchzuführen ist ebenfalls nicht möglich“, berichtet Voith.

Wer einen Termin ergattert, muss im Bereich des Lkws eine Maske tragen. „Am besten FFP2“, meint Voith. Die Impfungen erfolgen dann in einer Taktung von drei Minuten. Auch Zeit für eine Überwachung nach der Impfung muss eingeplant werden. „Das mobile Impfzentrum ist eingeschränkt barrierefrei zugänglich. Personen im Rollstuhl werden in den Räumlichkeiten der Hermann-Schwab-Halle geimpft“, heißt es in einem Schreiben, das die Stadt an diejenigen versendet hat, die für einen Termin im Impf-Lkw berechtigt sind. Sollte jemand die Stufen zum Truck nicht bewältigen können, finden die Helfer vor Ort eine Lösung, berichtet das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Der Standort des Trucks liege außerdem auf ebenem Gelände mit Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Impfen lassen darf sich am 20. und 21. März nur, wer auch in Winnenden wohnt. „Für Berechtigte aus den Nachbarkommunen gilt das Angebot an diesen beiden Tagen nicht“, erzählt OB Holzwarth.

Das Personal kommt aus dem Robert-Bosch-Krankenhaus

Für den Aufbau rund um den Impftruck sorgt der Winnender Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „Wir bauen am Vortag Dinge wie Treppen oder Vordächer auf“, schildert Raphael Rojas, Bereitschaftsleiter des DRK Winnenden. Sollte es zu Nebenwirkungen kommen, steht außerdem ein Krankenwagen bereit. „Dass es tatsächlich dazu kommt, ist sehr unwahrscheinlich, aber eben auch nicht auszuschließen“, beruhigt Rojas. Betrieben werde der Truck vom Landesverband des DRK. „Das Personal kommt nicht von uns. Ärzte und Fachangestellte kommen aus dem Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart“, weiß Rojas. Man könne sich das Prozedere im Lkw so vorstellen wie das mobile Impfen in Pflegeheimen. „Nur dass der Truck die fehlenden Räumlichkeiten kompensiert“, erklärt der DRK-Bereitschaftsleiter. Aktuell hoffe man noch, dass bis zum Impftermin möglicherweise mehr als die 240 angekündigten Impfdosen zur Verfügung stehen.

Winnender, die 80 Jahre oder älter sind, haben am 20. und 21. März die Chance auf eine Impfung gegen das Coronavirus. Der Impftruck, in dem sich zwei  kleine Arztpraxen befinden, kommt. „Wo dieser genau stehen wird, das erfahren diejenigen, die zum Impfen kommen, bei der Terminvereinbarung“, berichtet Manuela Voith, Amtsleiterin für Soziales, Senioren und Integration. An beiden Tagen steht der Lastwagen von 9 bis 16 Uhr in der Stadt.

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Termine können am Montag, 15. März,

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