Winnenden

Die erste Gruppe hat das neue Kinderhaus Körnle II in Winnenden-Schelmenholz bezogen

KörnleII
Das Kinderhaus Körnle II ist mit einer Gruppe in Betrieb gegangen. © Stadt Winnenden

Die Stadt-Pressestelle meldet, dass das Kinderhaus Körnle ll im Schelmenholz fertig gebaut, teil-eröffnet und Mitte April von 14 Kindern und ihren Erzieher/-innen, also bislang einer Gruppe, bezogen worden ist.

Wegen der Pandemie ist eine offizielle Eröffnungsfeier derzeit nicht möglich, sie soll aber nachgeholt werden, schreibt Emely Rehberger. „Auch hatte sich die Inbetriebnahme wegen einer etwas längeren Bauzeit einige Wochen verzögert.“ Als absehbar wurde, wann der Kindergarten fertig wird, fanden die Aufnahmegespräche und somit das erste Kennenlernen der Erziehenden und eine kleine Besichtigung vor Ort statt.

Das neue Kinderhaus Körnle II ist ein zweistöckiges Gebäude, das in direkter Nachbarschaft zum Kinderhaus Körnle I an der Straße Burgeräcker im Schelmenholz erbaut wurde. Es entspricht den Anforderungen an eine moderne Kindertageseinrichtung, ist nach dem neuesten Stand der Technik und mit der Infrastruktur für einen Ganztagesbetrieb ausgestattet.

Eine Besonderheit der Einrichtung ist die große, teilüberdachte Terrasse, die zusätzlichen Raum für wettergeschützte Außenaktivitäten bietet. Direkt neben dem Kinderhaus grenzt das neue Außengelände an. Hierfür wurden natürliche Materialien wie Holz und Natursteine verwendet. Die Spielmöglichkeiten dienen laut Rehberger dem Experimentieren, Ausprobieren und auf Entdeckungsreise Gehen.

Ganzheitlicher pädagogischer Ansatz

Zum Kindergartenkonzept schreibt die Pressesprecherin weiter: „Jedes Kind soll liebevoll aufgenommen und durch die Zeit im Kinderhaus begleitet werden. Ziel ist es, die Kinder zu stärken, um alle Situationen ihres momentanen und zukünftigen Lebens selbstständig bewältigen zu können. Deshalb orientiert sich der Umgang in der pädagogischen Arbeit an Piagets Auffassung von Erziehung: ,Das Geheimnis der Erziehung liegt in der Achtung der Bedürfnisse des Kindes.'“

Das Kinderhaus Körnle II stellt hierfür den Kindern Raum, Zeit und Material zur Verfügung, damit sie ihrem Alter und Entwicklungsstand entsprechend die Umwelt neugierig erkunden, um ihre Ideen umsetzen und sich ganzheitlich entwickeln zu können.

Bei der Planung des Kinderhauses habe die Stadt darauf geachtet, einen Teil des Baumbestands des früheren Kinderspielplatzes auf dem Gelände zu erhalten. Somit ist Schatten garantiert. Ebenso wurde die Stellung des Gebäudes so gewählt, dass die Außenanlagen von den bestehenden Wohnungen in der Nachbarschaft weg orientiert sind und hin zum vorhandenen Kinderhaus Körnle ausgerichtet sind. 2019 klagte ein Nachbar gegen die Baupläne der Stadt.

Mit Planung und Bauleitung war das Büro Rommel, Wagenpfeil Architekten Partnerschaft aus Birkmannsweiler beauftragt. Die Baukosten lagen zuletzt bei 3,62 Millionen Euro (Stand November 2019).

Noch Plätze in der ersten Gruppe, zweite noch nicht am Start

Wenn das Kinderhaus Körnle II vollständig fertig und voll besetzt ist, können 40 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren ganztags in zwei Gruppen betreut werden. Innerhalb des Zeitfensters von 7 bis 17 Uhr können die Eltern eine Betreuungszeit von 40 bis 50 Stunden in der Woche (also acht bis zehn Stunden täglich) für ihr Kind wählen.

Die Stadt-Pressestelle meldet, dass das Kinderhaus Körnle ll im Schelmenholz fertig gebaut, teil-eröffnet und Mitte April von 14 Kindern und ihren Erzieher/-innen, also bislang einer Gruppe, bezogen worden ist.

Wegen der Pandemie ist eine offizielle Eröffnungsfeier derzeit nicht möglich, sie soll aber nachgeholt werden, schreibt Emely Rehberger. „Auch hatte sich die Inbetriebnahme wegen einer etwas längeren Bauzeit einige Wochen verzögert.“ Als absehbar wurde, wann der Kindergarten

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