Winnenden

Die Winnender „Kinderstube“ zieht nach Hertmannsweiler

Kita Kinderstube
Die „Kinderstube“ nutzt nur den vorderen Teil des Gebäudes (entlang der Fensterfront). Im hinteren Teil hat der ADAC noch einen Raum. © Alexandra Palmizi

Die Winnender Kinderstube zieht aus dem Holzhaus an der Hungerbergstraße und hat neue Räume in Hertmannsweiler gefunden. Das Gebäude des ehemaligen städtischen Kindergartens an der Rotebühlstraße wird frei. Für die Kinderstube, ein eingruppiger Kindergarten mit Waldorfkonzept, der perfekte Zeitpunkt zum Wechsel.

Seit 1995 im Holzhaus

„Die Verantwortlichen sind schon vor längeren Zeit an uns herangetreten, mit dem Wunsch nach anderen Räumlichkeiten“, erzählt Thomas Pfeifer, Leiter des Amtes für Jugend und Familien, in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses. Denn: Die aktuellen Verhältnisse sind gelinde gesagt beengt. Es gibt dort nur einen Gruppenraum ohne Nebenraum, kein Leitungsbüro, geschweige denn einen Ort für Besprechungen.

Seit 1995 ist die Kinderstube an der Hungerbergstraße 8 beheimatet. Im kommenden Jahr soll sich das ändern.

Überschaubare Sanierungen

Eine Tagesmutter, die in städtischen Räumen an der Elisabeth-Selbert-Straße Kinder betreut, geht in den Ruhestand. Dadurch werden diese Zimmer für Tiger-Gruppen (Tagespflege in anderen geeigneten Räumen) frei, die momentan an der Rotebühlstraße in Hertmannsweiler betreut werden. Dort wiederum zieht dann die Gruppe der Kinderstube ein. Ein wildes Wechselspiel also. Erzieherinnen und der Vorstand der Kinderstube haben die Räume bereits besichtigt und Gefallen daran gefunden.

Wie Thomas Pfeifer erzählt, fallen überschaubare Sanierungen der Sanitäranlagen und kleinere Instandhaltungsmaßnahmen an. Auch die Spielgeräte im Garten müsse man altersgerecht erneuern. Die Stadt will die Räume unentgeltlich zur Verfügung stellen. Wie bisher auch sollen dort 20 Kinder betreut werden. Mehr ist nicht möglich. „Inzwischen ist für zehn Kinder eine Toilette nötig. Zuvor hat man mit einer Toilette für 14 Kinder gerechnet. Dann hätten wir dort 25 Kinder betreuen können, so bleibt es bei 20“, erklärt Pfeifer.

Was geschieht mit dem Holzhaus?

Bei den Gemeinderäten fand der Vorschlag der Stadt Anklang. „Ich finde das super. Meine Kinder waren auch in der Kinderstube“, berichtet Ingrid Hecht-Hatzis von der Freien Wählervereinigung. CDU-Rätin Bettina Jenner-Wanek und Susanne Kiefer (ALi) interessierten sich derweil dafür, was die Stadt mit den frei werdenden Räumen an der Hungerbergstraße vorhat. „Dazu sage ich in einer öffentlichen Sitzung nichts“, antwortete Oberbürgermeister Holzwarth. Der ADAC befindet sich in einem weiteren Teil des Holzhauses.

Die Winnender Kinderstube zieht aus dem Holzhaus an der Hungerbergstraße und hat neue Räume in Hertmannsweiler gefunden. Das Gebäude des ehemaligen städtischen Kindergartens an der Rotebühlstraße wird frei. Für die Kinderstube, ein eingruppiger Kindergarten mit Waldorfkonzept, der perfekte Zeitpunkt zum Wechsel.

Seit 1995 im Holzhaus

„Die Verantwortlichen sind schon vor längeren Zeit an uns herangetreten, mit dem Wunsch nach anderen Räumlichkeiten“, erzählt Thomas Pfeifer,

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