Winnenden

Die Zahl der geflüchteten Ukrainer in Winnenden steigt weiter

Ukraine Solidarität
Friedensgebet in Winnenden. © Gabriel Habermann

Immer mehr Flüchtlinge aus der Ukraine kommen nach Deutschland. Wer hier keine Freunde oder Bekannte hat, der sucht extra eingerichtete Notunterkünfte auf. Berlin beziffert die Zahl der ankommenden Ukrainer in der Hauptstadt auf 10 000 – pro Tag. Auch das hiesige Landratsamt hat ein Ankunftszentrum eingerichtet, im früheren Schullandheim Mönchhof in Kaisersbach.

Und auch in Winnenden kommen beinahe täglich Geflüchtete aus der Ukraine an. Sie kommen meist bei Verwandten oder Bekannten unter. „Inzwischen haben über 60 Personen in der Ausländerbehörde vorgesprochen. Die Tendenz der Vorsprachen ist weiter steigend“, schreibt Franziska Götz, Pressesprecherin der Stadt, auf Nachfrage.

Betreuungspersonen gesucht

Die angebotene Unterstützung aus der Bevölkerung ist dabei nach wie vor hoch. „Derzeit liegen uns 100 Hilfsangebote vor, davon 36 Unterbringungsangebote“, schreibt Franziska Götz.

Die Stadt kommt damit zwar aktuell um die Runden, rechnet allerdings damit, dass auf lange Sicht weitere Unterbringungsangebote benötigt werden. „Des Weiteren benötigt werden ehrenamtliche Betreuungspersonen für eine Kindergruppe am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr“, so Götz. Wer helfen möchte, der kann sich an Birsen Armac unter07195/13-327 wenden oder per E-Mail an helfen@winnenden.de.

Kurse für Dolmetscher

Das Amt für Soziales, Senioren und Integration startet ab Dienstag, 29. März, wieder das Sprechcafé für Frauen (in Kooperation mit der Volkshochschule), das dazu beitragen soll, verschiedene Kulturen kennenzulernen. Zudem finden im April diverse Veranstaltungen für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer unter dem Titel „Balance Ehrenamt“ statt.

Bereits am vergangenen Mittwoch, 16. März, hat Amtsleiter Manuela Voith eine Schulung neuer ehrenamtlicher Dolmetscher organisiert. Es wurden vorrangig Dolmetscher für die Sprachen Russisch und Ukrainisch geschult.

Immer mehr Flüchtlinge aus der Ukraine kommen nach Deutschland. Wer hier keine Freunde oder Bekannte hat, der sucht extra eingerichtete Notunterkünfte auf. Berlin beziffert die Zahl der ankommenden Ukrainer in der Hauptstadt auf 10 000 – pro Tag. Auch das hiesige Landratsamt hat ein Ankunftszentrum eingerichtet, im früheren Schullandheim Mönchhof in Kaisersbach.

Und auch in Winnenden kommen beinahe täglich Geflüchtete aus der Ukraine an. Sie kommen meist bei

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