Winnenden

Diskussion um Straßennamen: Soll der ehemalige Direktor eines antisemitischen Theaters weiter in Winnenden gewürdigt werden?

Adam Müller-Guttenbrunn
Das extralange Straßenschild hat ein Loch, der zu würdigende Name hat zumindest ein paar Kratzer bekommen. © Gabriel Habermann

Was wird mit dem längsten Straßennamen, den die Stadt Winnenden zu bieten hat, geschehen? Sein Makel ist nicht die Länge, sondern die Biografie des Namensgebers, Adam Müller-Guttenbrunn. Im Sommer hat der Grünen-Landtagsabgeordnete Willi Halder entdeckt, dass dieser Schriftsteller auch einen antisemitischen Roman verfasst und in Wien ein Theater mit explizit antijüdischem Spielplan geleitet hat. Der 62-Jährige wünscht sich eine öffentliche Debatte darüber, ob man so einen Mann in der

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