Winnenden

Ein Winnender Wonnetag im Mai wäre zu gefährlich - geht es vielleicht im Juli?

Lange Einkaufsnacht
Hoffnung auf einen Wonnetag im Sommer: Ann-Kristin Fischer und Timm Hettich. © ALEXANDRA PALMIZI

In vier Wochen, am 2. Mai, wäre eigentlich der Wonnetag. Wonnig wär’s. Aber es geht nicht. Die Pandemie ist im Weg. Zwar ist Winnenden nicht mehr der Hotspot, aber die Infektionszahlen des ganzen Landkreises sind zu hoch für fröhliche Menschenansammlungen. Den Wonnetag von Winnenden gibt es deswegen in diesem Jahr nicht im Mai. Aber vielleicht bessert sich die Lage bis Juli. Diese Möglichkeit wollen sich die Winnender Geschäftsleute und der Verein Attraktives Winnenden nicht verbauen und deshalb verschoben sie den Wonnetag auf 4. Juli.

„Auch dieses Jahr macht uns die Corona-Pandemie einen Strich durch die Planungen. Wir sehen aktuell keine Möglichkeit, den Wonnetag am 2. Mai durchzuführen. Die Durchführung eines reinen verkaufsoffenen Sonntags ohne angegliedertes Event ist in Baden-Württemberg nach wie vor leider nicht zulässig. Dennoch haben wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben und sind zuversichtlich, den Wonnetag im Sommer nachholen zu können. Für unsere Innenstadtakteure ist der Wonnetag unverzichtbar. Ein frequenz- und umsatzstarker Tag, der gerade in dieser Zeit dringend notwendig wäre“, so Timm Hettich, Wirtschaftsförderer und Geschäftsführer des Vereins Attraktives Winnenden.

Gemeinderat entscheidet, ob das Fest im Sommer erlaubt wird

In der Hoffnung, dass bis zu diesem Zeitpunkt Veranstaltungen wieder möglich sind, hat der Verein „Attraktives Winnenden“ die Verschiebung des Wonnetags mit verkaufsoffenem Sonntag auf den 4. Juli 2021 beantragt. Der Gemeinderat wird voraussichtlich im Mai über die Verschiebung des Wonnetags entscheiden. „Ob und in welcher Form unser Wonnetag mit verkaufsoffenem Sonntag im Juli stattfinden kann, bleibt abzuwarten. Darüber hinaus arbeiten wir an weiteren Alternativkonzepten. So können wir flexibel reagieren, sollte die Möglichkeit bestehen, ein Handelsevent zu veranstalten“, so Timm Hettich.