Winnenden

Einbrüche in Winnenden: Polizei ist gewarnt, aber sieht noch keinen Schwerpunkt

Einbruch
Symbolfoto. © Benjamin Büttner

Drei Einbrüche in kürzester Zeit, eher ungewöhnlich für Winnender Verhältnisse. Ist eine Einbrecherbande am Werk? Wir haben bei der Polizei nachgefragt, doch zunächst der Reihe nach: Am Montagabend (14. Februar), gegen 19.30 Uhr, haben sich bislang unbekannte Täter Zugang zu einem Wohnhaus in Hertmannsweiler in den Stumpwiesen verschafft. Dort durchwühlten sie mehrere Zimmer. Der Wert der entwendeten Gegenstände ist laut Pressemitteilung der Polizei noch nicht bekannt.

Der Wohnungseigentümer, der die Beamten alarmierte, hatte den Verdacht, dass sich die Täter noch im Haus befanden. „Vermutlich wurden die Einbrecher durch den nach Hause kommenden Mann gestört“, erzählt Polizeisprecher Robert Kauer am Dienstag am Telefon.

Zeuge beobachtet drei junge Männer

Eine sofort eingeleitete Fahndung durch starke Polizeikräfte (mit Hundeführern und neun Streifen), unter Einbeziehung eines Hubschraubers, verlief demnach erfolglos.

Ein Zeuge konnte drei junge Männer beobachten. Diese waren dunkel gekleidet und circa 1,80 Meter groß. Hinweise nimmt die Polizei in Winnenden unter der Rufnummer 0 71 95/69 40 entgegen.

Es ist der zweite Einbruch in Hertmannsweiler innerhalb kurzer Zeit. Im Zeitraum von Samstag (12. Februar), 15.30 Uhr, bis Sonntag, 0.15 Uhr, öffneten Unbekannte die Kellertüre eines Wohnhauses in der Römerstraße und gelangten so in das Innere. Dort suchten sie systematisch nach Wertgegenständen und Bargeld. Sie entwendeten schließlich Bargeld und einen Koffer mit mehreren Schmuckstücken in Höhe von mehreren Tausend Euro. Hinweise nimmt ebenfalls die Polizei in Winnenden entgegen.

Auch in Birkmannsweiler schlagen Unbekannte zu

Wie am Dienstagvormittag außerdem bekanntwurde, ist es am Montag zwischen 17.30 Uhr und 19.45 Uhr zu einem weiteren Einbruch gekommen. Bisher ebenfalls Unbekannte sind demnach in ein Wohnhaus in der Max-Planck-Straße in Birkmannsweiler eingedrungen. Nach bisherigem Kenntnisstand der Polizei wurden Bargeld und Schmuck entwendet. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden auch in diesem Fall von den Beamten dringend gebeten, sich (0 71 95/69 40) zu melden.

"Einbrecher zu erwischen ist auch ein bisschen Glückssache"

Eine ungewöhnliche Häufung also. Trotzdem meint Polizeisprecher Robert Kauer, nachdem er Kontakt zum Sachbearbeiter der Fälle hatte: „Einen Schwerpunkt sehen wir in Winnenden und im Rems-Murr-Kreis momentan noch nicht. Natürlich behalten wir das Thema aber im Blick.“

Es sei so, dass momentan die Jahreszeit der Einbrüche ist, diese auch einmal wie jetzt in Winnenden gehäuft vorkommen können. „Ob es sich dabei um Einbrecherbanden handelt oder vielleicht auch um Jugendliche, können wir derzeit noch nicht sagen“, meint Kauer.

Die Polizei ist nun auf alle Fälle gewarnt und hält Ausschau, ob die Täter möglicherweise erneut in Winnenden zuschlagen. „In der dunklen Jahreszeit sind wir sowieso mit mehr Streifen im Einsatz, nach den Vorfällen in Winnenden ohnehin. Einbrecher zu erwischen ist allerdings immer auch ein bisschen Glückssache“, weiß der Polizeisprecher.

Drei Einbrüche in kürzester Zeit, eher ungewöhnlich für Winnender Verhältnisse. Ist eine Einbrecherbande am Werk? Wir haben bei der Polizei nachgefragt, doch zunächst der Reihe nach: Am Montagabend (14. Februar), gegen 19.30 Uhr, haben sich bislang unbekannte Täter Zugang zu einem Wohnhaus in Hertmannsweiler in den Stumpwiesen verschafft. Dort durchwühlten sie mehrere Zimmer. Der Wert der entwendeten Gegenstände ist laut Pressemitteilung der Polizei noch nicht bekannt.

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