Winnenden

Endlich ein „echtes“ Zeltlager: Über 80 Kinder aus Winnenden zelten im Enzkreis

Zeltlager
Schminkspaß im Zeltlager. © Zeltlagerteam

Nachdem das Zeltlagerteam der katholischen Kirchengemeinde zuletzt pandemiebedingt auf den Saal unter der Kirche ausweichen musste, war dies in den vergangenen zwei Wochen anders. „Wir konnten endlich wieder ein echtes Zeltlager veranstalten“, erzählt Mitorganisator Lukas Leufen am Telefon.

Vor allem bei den Teilnehmern war die Freude entsprechend groß. „Wir hatten 83 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 15 Jahren dabei“, weiß Leufen. Für eine solche Anzahl braucht es natürlich auch dementsprechend Betreuung. So haben über das 15-Tage-Camp 21 Helfer unterstützt, zwischen 16 und 72 Jahren.

Gezeltet hat der Tross aus Winnenden bei Illingen im Enzkreis auf einer Wiese. „Das Wetter war hervorragend. Wir hatten täglich über 30 Grad. Nachts war es allerdings ziemlich frisch. Bei etwa zehn Grad haben wir da die dickeren Schlafsäcke benötigt.“

Ausflug nach Heilbronn

Für die Teilnehmer haben die Betreuer ein abwechslungsreiches Programm gestaltet. So sind sie unter anderem mit dem Reisebus nach Heilbronn gefahren und haben dort die Experimenta besucht, um der Naturwissenschaft auf den Grund zu gehen. „Auch im Wald haben wir einiges gemacht. Unter anderem das Spiel ‘Siedler‘ gespielt, bei dem die Kinder Hütten gebaut haben. Außerdem haben wir immer wieder Waldpädagogik eingebaut, den Kindern gezeigt, wie vielfältig der Wald ist“, sagt Lukas Leufen. Ebenfalls beliebt bei den Teilnehmern war die Zeltdisco, die die Betreuer organisiert haben.

Besuch des Bürgermeisters

Vor Ort haben die Menschen das Camp sehr wohlwollend aufgenommen. Immer wieder haben Besucher vorbeigeschaut, so unter anderem auch der Förster im Gebiet. Und: Auch Politiker waren vor Ort, unter anderem die Grünen-Landtagsabgeordnete Swantje Sperling. „Uns ist im Vorfeld aufgefallen, dass wir immer mehr Auflagen bekommen. Es wird von Jahr zu Jahr mehr Bürokratie. Das ist für unser Ehrenamt eine enorme Belastung. Deshalb wollten wir auf uns aufmerksam machen. Uns ist wichtig, dass man uns nicht vergisst“, sagt Leufen. Ohne die Unterstützung der Kirchengemeinde wäre ein solches Ferienangebot nicht möglich, betont Leufen. „Ebenso wenig natürlich ohne das Herzblut der Betreuer.“

Nachdem das Zeltlagerteam der katholischen Kirchengemeinde zuletzt pandemiebedingt auf den Saal unter der Kirche ausweichen musste, war dies in den vergangenen zwei Wochen anders. „Wir konnten endlich wieder ein echtes Zeltlager veranstalten“, erzählt Mitorganisator Lukas Leufen am Telefon.

Vor allem bei den Teilnehmern war die Freude entsprechend groß. „Wir hatten 83 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 15 Jahren dabei“, weiß Leufen. Für eine solche Anzahl

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