Winnenden

Enorme Nachfrage im Reisebüro - Steigen Flugkosten durch Spritpreise?

DerPart
Pia Röder, Jasmine Urban-Kraus und Michaela Lötterle (von links) vom Derpart-Reisebüro an der unteren Marktstraße. © Gabriel Habermann

Nach zwei Jahren in der Pandemie sollen zum 20. März hin Corona-Maßnahmen fallen. Auch die Reisebranche profitiert momentan von Lockerungen. Trotzdem gibt es viele Fragen hinsichtlich der Pandemie. Und auch der Krieg in der Ukraine verunsichert Reisende. Steigen Flugpreise durch die hohen Spritpreise?

Das Robert-Koch-Institut hat momentan kein Land als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet deklariert. Das bedeutet für alle Reisenden, dass bei der Rückreise nach Deutschland die Einreise ohne Formulare und Nachweise möglich ist. „Die Kunden wollen reisen, sie wollen raus. Die Nachfrage ist riesig“, erzählt Pia Röder, Teamleiterin des Derpart-Reisebüros an der unteren Marktstraße.

Flexpakete sind gefragt

„Es gibt beim Reisen momentan nicht viel zu beachten. Es gibt Kunden, die seit zwei Jahren nicht verreist sind und jetzt wieder einen schönen Urlaub buchen möchten“, weiß Röder. Trotzdem ist es nach wie vor so, dass die Kunden verunsichert sind. Fragen wie ‘Wie ist die Corona-Lage am Zielort? Was passiert, wenn sich kurzfristig etwas verändert?‘ sind mittlerweile Standard.

Pia Röder erzählt, dass mittlerweile häufig sogenannte Flexpakete angeboten werden. „Reisen können dann auch kurzfristig storniert werden. Der Kunde bezahlt, wenn die Reise nicht stattfinden kann, dann nur den Aufpreis für das Paket“, erklärt die Teamleiterin.

Noch gibt es Frühbucherrabatt

Neben Corona ist es allerdings auch der Krieg in der Ukraine, der die Kunden momentan beschäftigt. Einschränkungen, etwa durch einen gesperrten Luftraum, gibt es dadurch allerdings nicht. „Betroffene Flugstrecken werden umgeleitet“, erzählt Röder. Noch sei es auch so, dass sich die hohen Spritpreise nicht auf die Flugpreise auswirken, „wobei sich das natürlich ändern kann“. Sie empfiehlt, frühzeitig und ein Flexpaket zu buchen. „Noch kann man für den Sommer als Frühbucher Geld sparen“, weiß sie.

Wohin zieht es die Winnender?

Gefragt sind momentan Reisen über Ostern und Pfingsten, aber natürlich auch für den Sommer. „Auch für den Herbst gibt es schon erste Anfragen“, hat Röder festgestellt. Unter den Kunden seien viele Familien. Besonders beliebt: die Seychellen. Woran das liegt? „Das kann man gar nicht so genau sagen“, antwortet Röder. Möglicherweise daran, dass dort die Corona-Beschränkungen frühzeitig gefallen sind. „Die Seychellen eignen sich gut für einen klassischen Badeurlaub. Man kann sich allerdings auch einen Mietwagen nehmen und die Inseln erkunden. Auch Inselhopping ist beliebt“, berichtet die Reiseexpertin.

Neben den Seychellen steigt momentan auch die Nachfrage nach Reisen in die USA. „Auch Europa ist gefragt, hier hauptsächlich Spanien und Griechenland“, weiß Röder.

Nach zwei Jahren in der Pandemie sollen zum 20. März hin Corona-Maßnahmen fallen. Auch die Reisebranche profitiert momentan von Lockerungen. Trotzdem gibt es viele Fragen hinsichtlich der Pandemie. Und auch der Krieg in der Ukraine verunsichert Reisende. Steigen Flugpreise durch die hohen Spritpreise?

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